Die Saison 2020 wird für Aprilia und Aleix Espargaro richtungsweisend: Wird die neue RS-GP nicht besser als das 2019er-Bike, macht der Spanier nicht weiter.

Aprilia konzentriert sich bei der Entwicklung der RS-GP schon jetzt auf die Saison 2020. Teamleader Aleix Espargaro hofft dabei auf spürbare Fortschritte – und fordert zudem von den Verantwortlichen des Rennstalls einen klar definierten Plan. Andernfalls kann sich der ehemalige CRT- und Open-Champion vorstellen, seine aktive Karriere nach der Saison 2020 zu beenden.

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Noch denkt der Spanier nicht darüber nach, wie es 2021 weitergeht. „Schwierig zu sagen. Ich bin mir nicht zu 100 Prozent sicher, ob ich weiterfahren werde. Man kann sich nie sicher sein“, meint Espargaro, der Vater von Zwillingen ist. „Ich habe eine tolle Familie, mit der ich Zeit verbringen möchte.“

Saison 2020 richtungsweisend für Aprilia

„Wenn sich in der MotoGP etwas ergibt, bei dem ich konkurrenzfähig bin und eine wichtige Rolle einnehme, dann werde ich sicher weitermachen. Denn ich liebe es. Ich warte ab, wie sich alles entwickelt. 2020 ist für Aprilia ein sehr wichtiges Jahr. Wir müssen reagieren. Warten wir das neue Motorrad ab, und dann sehen wir weiter“, so Espargaro.

„Im Moment haben wir keinen konkreten Plan, in welche Richtung es gehen soll“, kritisiert Espargaro mit Blick auf die Entwicklung der Maschine. „Es sagt sich so einfach, dass wir eine Revolution brauchen. Doch in welche Richtung, was genau wollen wir ändern?“