Honda-Neuzugang Alex Marquez spricht vor seiner MotoGP-Debüt-Saison über das Team-Duell mit Bruder Marc und schildert seine Herangehensweise.

Moto2-Weltmeister Alex Marquez steht vor der größten Herausforderung seines Lebens. Der 23-jährige Spanier wechselt nach dem Gewinn der Moto2-WM in die Königsklasse und trifft im Honda-Werksteam auf Bruder Marc, der seine beiden letzten Teamkollegen klar in den Schatten stellte. Dani Pedrosa ging Ende 2018 in Rente, Jorge Lorenzo entschied sich Ende 2019 dazu, seinen Helm an den Nagel zu hängen.

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„Es ist ein besonderer Moment und ein besonderes Jahr. Wir müssen es angehen, als wäre es Normalität“, kommentiert Alex Marquez. „Wir wissen, dass wir Brüder sind. Doch innerhalb des Teams müssen wir professionell arbeiten. Wir sind zwei unterschiedliche Fahrer. Wir haben unsere eigenen Mannschaften und müssen uns auf unsere eigene Arbeit konzentrieren.“

„Sicher ist es ein Vorteil, einen sechsmaligen MotoGP-Champion in der Box zu haben, weil ich seine Daten studieren kann. Ich sehe dann, wie ich das Motorrad fahren muss. Es wird helfen, die Geheimnisse herauszufinden“, ist der jüngere der Marquez-Brüder überzeugt.

Die Ziele von Alex Marquez

Und welche Ziele steckt sich der Moto2-Champion für seine MotoGP-Rookie-Saison? „Ich möchte bester Rookie des Jahres werden. Das ist mein oberstes Ziel. Momentan konzentriere ich mich darauf, das Motorrad zu verstehen und mein Gefühl zu verbessern, um mein Selbstvertrauen zu steigern, anstatt mir Ziele über Positionen zu setzen“, so Marquez.

Neben Alex Marquez gibt es mit Brad Binder und Iker Lecuona zwei weitere Rookies. Gespannt sein darf man, wie sich Alex Marquez‘ Größe auswirken wird. Mit 1,79 Metern ist er deutlich größer als Bruder Marc Marquez, der zehn Zentimeter kleiner ist.

„Es kann einige Vorteile haben, groß zu sein. Wenn man sich bewegt, kann man sein Gewicht nutzen. Im Regen ist es dadurch vielleicht etwas einfacher. Aber es gibt aber auch Nachteile“, kommentiert Alex Marquez.