Trotz Verletzung konnte Alex Rins beim GP von Andalusien drei Fahrer hinter sich lassen. Schmerzen waren in jeder Runde ständiger Begleiter.

Suzuki-Werkspilot Alex Rins durfte sich beim zweiten Rennen in Jerez über sechs hart erkämpfte Punkte freuen. Nur eine Woche nach dem schweren Sturz im Qualifying kehrte der Spanier zurück und quälte sich bei extremen Bedingungen über die Renndistanz von 25 Runden.

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„Unglaublich. Einfach nur unglaublich. Ich war nachdenklich, als ich aus der Box in die Startaufstellung fuhr. Ich litt sehr, weil es so heiß war. Es war super heiß“, berichtet Rins. „Im Rennen versuchte ich es. Ich hatte einen ordentlichen Start. Im Rennen spürte ich Schmerzen.“

„Schritt für Schritt und Runde für Runde wurden die Schmerzen stärker. In den letzten sieben Runden litt ich sehr stark. Es war qualvoll, weiter zu fahren. Doch wir haben uns so stark angestrengt, die Ärzte, das Team und all die Leute. Ich ging ans Limit und verlor nicht meinen Glauben. Ich beendete das Rennen. Darauf bin ich stolz“, kommentiert er das Rennen.

Ziel: Start in Brünn

Am Montag nach dem Rennen ging es für Rins nach Barcelona. Der MotoGP-Laufsieger ließ seine verletzte Schulter untersuchen. Das Ziel ist es, beim dritten WM-Lauf der Saison im tschechischen Brünn besser vorbereitet zu sein.

Besonders beachtlich ist, dass Rins trotz seiner Verletzung drei Fahrer hinter sich lassen konnte. Er kam sechs Sekunden vor Ducati-Pilot Tito Rabat ist Ziel. Und auch Aprilia-Ersatzpilot Bradley Smith überquerte nach Rins die Ziellinie. Cal Crutchlow, der ebenfalls geschwächt ins Rennen ging, wurde als 13. und Letzter gewertet.

Stefan Bradl machte beim Start einige Positionen gut, rutschte dann aber zurück