Daher ging sich vermutlich für Chaz Davies zwei Mal nur der zweite Platz aus.

Ducati-Werkspilot Chaz Davies hatte beim Sonntags-Rennen in Aragon die Chance, seinen ersten Saisonsieg zu feiern. Schlussendlich unterlag Davies seinem langjährigen Dauerrivalen Jonathan Rea knapp. Mit einer besseren Startphase hätte Davies vermutlich die besseren Karten gehabt.

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„Es war keine Hilfe“, kommentiert Davies den schlechten Start. Von Startplatz fünf aus verlor er einige Positionen. „Wir setzten auf Grund des Windes auf eine längere Gesamtübersetzung. Wir waren bereits davor am Limit mit der Länge der Übersetzung beim Start. Ich fühlte, dass wir es übertrieben haben. Es half mir nicht dabei, gut zu starten“, nennt er einen Grund für den schlechten Start.

„Ich blieb im Feld stecken. Startplatz fünf war eine gute Ausgangslage, doch unterm Strich war ich nach dem Start nicht weiter vorne als in Lauf eins, den ich von Position neun aus in Angriff genommen hatte“, bedauert Davies, der nach wie vor zu kämpfen hat, gut zu starten.

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„Bisher war es mit der V4-Maschine schwierig, gut zu starten. Das Motorrad reagiert nicht gleichmäßig bei den Starts. Sie arbeiten daran, weil es ein bekanntes Problem ist“, erklärt der Waliser, der im Laufe des Rennens die Lücke zu Rea deutlich verkleinern konnte.

„Ich musste mich wieder durchkämpfen. Es war ähnlich wie am Samstag. Am Ende war nicht mehr viel Grip vom Reifen übrig. Johnny hatte in den letzten Runden etwas mehr. Gratulation an ihn, er hat es super gemacht“, lobt er den Weltmeister.

Davies: „Die Reifen waren hinüber“

„Es war eine riesige Chance“, kommentiert er den kleinen Fahrfehler von Rea. Doch schlussendlich konnte Davies sich nicht an der Spitze behaupten. „Ich hoffte ehrlich gesagt, dass er wieder wie am Samstag in den finalen Runden Probleme bekommt. Doch er hatte mehr als ich und konnte in den meisten Kurven härter attackieren. Ich konnte nichts ausrichten. Ich hatte auf der Reifenflanke keinen Grip mehr. Der Reifen war völlig hinüber“, so der Ducati-Pilot.

„Ich war am Limit und konnte nicht mehr tun. Ich bin trotzdem zufrieden, denn es war ein solides Wochenende. Das Motorrad fühlt sich solide an. Das ist eine gute Basis für das kommende Wochenende“, schaut Davies vorfreudig auf das zweite Aragon-Wochenende.