Jonathan Rea kann sich, so lange die Corona-Krise nicht überwunden ist, Streichresultate in der Superbike-WM vorstellen.

Die Coronavirus-Pandemie wirkt sich auch auf das Geschehen in der Saison 2021 aus. Nachdem der Kalender und der Ablauf der Renn-Wochenenden im Vorjahr kräftig durcheinander gebracht wurden, müssen sich die Beteiligten auch in diesem Jahr auf die Pandemie einstellen.

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Es besteht weiterhin die Gefahr, Rennen zu verpassen, wenn man keinen negativen Corona-Test vorweisen kann. Im Vergleich zur MotoGP gibt es in der Superbike-WM deutlich weniger strenge Maßnahmen. Doch die großen Teams testen ihre Mitarbeiter und Fahrer regelmäßig vor, während und nach den Renn-Wochenenden.

Rea will unbedingt geimpft werden

Superbike-Weltmeister Jonathan Rea kam noch nicht in den Genuss einer Impfung und wünscht sich deshalb Streichresultate, um verpasste Wochenenden auszugleichen. „Ich würde die Impfung gern so schnell wie möglich bekommen“, betont der Nordire.

Streichergebnisse wären laut Rea eine Hilfe, um den Fahrern den Druck und die Angst zu nehmen, Rennen zu verpassen. „Die Dorna sollte sich während dieser Pandemie diese Regel anschauen. Man muss sich nur anschauen, was Valentino Rossi oder Lewis Hamilton im vergangenen Jahr passierte“, verweist Rea auf die verpassten Rennen in der MotoGP und Formel 1.

„Ich befinde mich in der besten Verfassung meines Lebens. Trotzdem bin ich nervös. Was ist, wenn ich vor dem ersten Rennen positiv getestet werde und nicht fahren kann?“, fragt sich Rea. „Die Meisterschaft wird nicht pausiert, weil ich positiv getestet wurde.“

„Ich will, dass alles unternommen wird, damit wir sicher sind. Wenn der Impfstoff hilft und ich meine Arbeit fortführen kann, dann nehme ich ihn natürlich“, stellt der Kawasaki-Pilot klar und betont: „Sobald der Impfstoff für mich verfügbar sein wird, nehme ich ihn.“

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