Obwohl einige Teams schon neue Fahrerverträge abgeschlossen haben, beschäftigt sich Pol Espargaro momentan nicht mit der Zukunft. Sein Fokus bleibt aber KTM.

Seit KTM 2017 in die MotoGP eingestiegen ist, ist Pol Espargaro einer der Fahrer. Mit dem dritten Platz im verregneten Valencia 2018 gelang dem Spanier ein erstes Highlight. Espargaro etablierte sich in den vergangenen drei Jahren auch als schnellster Fahrer und als Speerspitze des Teams. In der vergangenen Saison zeigte er eine sehr gute Konstanz und fuhr mehrmals in die Top 10.

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Nun steht Pol Espargaro vor seiner insgesamt siebenten Saison in der Königsklasse. Neben den drei jungen Fahrern Miguel Oliveira, Brad Binder und Iker Lecuona ist der Moto2-Weltmeister von 2013 der „Leader“ der KTM-Mannschaft. Sein Zweijahresvertrag läuft mit Saisonende 2020 aus. Gibt es schon Gespräche über eine Verlängerung?

„Es noch zu früh“, winkt Espargaro ab. „Jedes Jahr heiß es, dass der Fahrermarkt langsamer sein wird und dass alle viel später unterschreiben.“ Aber das Gegenteil ist der Fall. Yamaha hat sich mit Maverick Vinales und Fabio Quartararo bereits für die Jahre 2021/22 festgelegt. Und Honda hat sich die Dienste von Marc Marquez bis einschließlich 2024 gesichert.

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Pol Espargaro: Seine Alternative zu KTM?

Als Alternative zu KTM würde für Pol Espargaro theoretisch nur Ducati bleiben. Denn auch Suzuki steht kurz vor der Vertragsverlängerung mit Alex Rins und Joan Mir. „Es gibt Möglichkeiten, aber momentan bin ich auf dieses Projekt konzentriert“, hält Espargaro fest, dass KTM seine Priorität ist. „Ich denke, wir können eine gute Saison fahren.“

Da KTM neben Espargaro auf eigene Nachwuchsfahrer setzt und man mit Jorge Martin in der Moto2 das nächste Talent in der Pipeline hat, werden Pit Beirer und Co. voraussichtlich nicht auf dem Transfermarkt aktiv werden. Schon im vergangenen November hielt Beirer gegenüber ‚Motorsport-Total.com‘ fest, dass man mit den eigenen Fahrern wachsen will.

Deshalb sind Vertragsverhandlungen momentan kein Thema. Auch Pol Espargaro beschäftigte sich bisher nicht damit. Sondern er konzentrierte sich bei den Testfahrten darauf, die neue RC16 für den Saisonauftakt zu optimieren. „Das Letzte, das wir jetzt brauchen, ist darüber nachzudenken“, sagt der Spanier über Gespräche über die Zukunft. „Das wird vielleicht nach den ersten drei, vier Rennen kommen.“

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