Zusammen mit Yamaha hatte Valentino Rossi ein Event auf dem Red Bull Ring geplant – doch die österreichischen Behörden machen dem „Doctor“ einen Strich durch die Rechnung.

Eigentlich wollte sich Valentino Rossi auf dem Red Bull Ring in Spielberg an einem von seinem Yamaha-Team organisierten Fahrsicherheits-Event beteiligen. Doch wegen der Coron-Krise in Italien bekam der Altmeister von den österreichischen Behörden keine Einreise-Genehmigung. Ursprünglich hatte der „Doctor“ geplant, mit den Nachwuchs-Piloten seiner VR46-Akademie per Privatjet nach Graz zu fliegen.

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Rossi-Einreise: Keine Antwort von Sportminister Kogler

„Wir hatten schon alles vorbereitet. Rossi wollte mit seiner ganzen Akademie kommen. Ich habe auch Sportminister Werner Kogler geschrieben, jedoch keine Antwort erhalten. Jetzt schauen wir, wann wir einen neuen Termin organisieren können“, berichtete Mandy Kainz, Chef des Yamaha Austria Racing Teams (YART), laut dem Online-Fachportal „Speedweek“.

Der neunmalige Motorrad-Weltmeister hat eine fast zweimonatige Ausgangssperre während der Coronavirus-Pandemie in Italien in seiner Motorrad-Ranch in Tavullia in Mittelitalien verbracht. Auch im kommenden Jahr will der 41-jährige Rossi seine Karriere fortsetzen, sollte die MotoGP-Saison 2020 der Corona-Krise zum Opfer fallen. In Spielberg sind im kommenden August trotz Corona zwei WM-Läufe angedacht. (APA/red.)