Pramac-Ducati-Pilot Francesco Bagnaia hat sich beim FP1-Sturz in Brünn das Schienbein gebrochen und muss operiert werden. Sein Ersatz für Spielberg steht schon parat.

Francesco Bagnaia ist der nächste Pilot, der in der verkürzten MotoGP-Saison 2020 mindestens ein Rennen verpassen wird. Der Pramac-Ducati-Pilot war am Freitagvormittag im ersten Freien Training zum Grand Prix von Tschechien in Kurve 1 der Rennstrecke in Brünn gestürzt. Im Universitätskrankenhaus der Stadt wurde Bagnaia geröntgt und anschließend einem MRT-Scan unterzogen.

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Beim Röntgen hat man einen Beinbruch im Bereich im Bereich des Knies festgestellt. „Die Aufnahmen zeigen ein gebrochenes Schienbein, das auf jeden Fall operiert werden muss“, sagt Pramac-Ducati-Teammanager Francesco Guidotti. Der MRT-Scan soll Aufschluss darüber geben, „ob auch die Bänder verletzt sind“.

Wie Ducati in einem Statement informiert, handelt es sich um das rechte Schienbein. „Er wird zu 100 Prozent nach Italien zurückkehren, wo über die Art der Operation entschieden wird“, so Guidotti.

Francesco Bagnaia fällt mindestens für zwei Rennen aus

Francesco Bagnaia wird somit nicht nur für den Rest des Tschechien-Wochenendes ausfallen, sondern mindestens auch für das erste der beiden Österreich-Wochenenden in Spielberg verpassen. Ersatz steht schon parat. „Bis Freitagabend, spätestens Samstag, werden wir über die Ablösung in Österreich entscheiden“, sagt Guidotti und verrät: „Michele Pirro ist der erste Kandidat.“

Bagnaia ist damit am dritten Rennwochenende der MotoGP-Saison 2020 bereits der vierte Fahrer, der ein Rennen verpasst. Beim Saisonauftakt in Jerez hatten Alex Rins (Suzuki) und Cal Crutchlow (LCR-Honda) am Sonntagnachmittag aufgrund vorangegangener Stürze zuschauen müssen.

Beim zweiten Jerez-Rennen fehlte Marc Marquez (Honda) infolge seines Sturzes beim ersten Rennen. Und der Titelverteidiger wird auch in Brünn nicht fahren wird, nachdem er inzwischen ein zweites Mal operiert wurde.