2020 stand Imola nicht mehr im Superbike-WM-Kalender. 2021 auch nicht. Weltmeister Jonathan Rea würde dafür sofort ein anderes Renne streichen.

Der Traditionskurs in Imola war jahrelang einer der Klassiker im Kalender der Superbike-WM. Da das Interesse der Italiener an der Superbike-WM groß ist, zählte das Event Jahr für Jahr zu den bestbesuchten Renn-Wochenenden. Doch auf Grund der Coronavirus-Pandemie wurde das Imola-Wochenende im Vorjahr gestrichen. Und auch in diesem Jahr fehlt der ikonische Kurs unweit von Bologna im Kalender der Superbike-WM.

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Einige Fahrer sind froh, nicht mehr nach Imola reisen zu müssen. Da sich die Strecke mitten in der Stadt befindet, gibt es einige Limitierungen in Sachen Auslaufzonen. Doch Superbike-Weltmeister Jonathan Rea würde gern wieder auf der anspruchsvollen Piste fahren.

„Ich bin sehr traurig, was Imola angeht. Dort ist das Gefühl immer am besten“, kommentiert Rea. „Es ist nicht der modernste Kurs, aber ich hatte dort mit den verschiedenen Motorrädern in meiner Karriere immer ein schönes Gefühl. Man kann auf dieser Strecke richtig mit dem Motorrad tanzen.“

Imola war Wendepunkt für Rea

In der WSBK-Saison 2019 war Imola ein wichtiges Wochenende für Rea. Nachdem Ducati-Pilot Alvaro Bautista auf Phillip Island, in Buriram, Aragon und Assen dominiert hatte, konnte Rea zum ersten Mal Punkte aufholen. Es war eine Art Wendepunkt für den Titelverteidiger.

Da Rea meist derjenige war, der gegen die Ducati-Piloten kämpfte, stand er in der Gunst der Fans aber nie ganz oben. „Ich fuhr nie für einen italienischen Hersteller, doch die Stimmung ist durch die italienischen Fans immer toll. Es gab immer Fans, die Transparente mit meinem Namen hatten“, freut sich der Nordire.

„Ich würde gern nach Imola zurückkehren. Das Herz der Superbike-WM befindet sich in Italien“, stellt der Kawasaki-Werkspilot klar und fügt hinzu: „Ich würde viel lieber nach Imola reisen anstatt zum Beispiel nach Estoril.“

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