Die obligatorische ärztliche Untersuchung blieb aus. Falls die Ärzte grünes Licht geben, dann kann Zarco frühestens beim dritten Freien Training einsteigen

Johann Zarco wurde erst diesen Mittwoch am rechten Kahnbein operiert, das er sich bei seinem Sturz im MotoGP-Rennen in Spielberg gebrochen hatte. Am Donnerstag wollte der Avintia-Pilot eigentlich zum Check-up bei den MotoGP-Ärzten an der Strecke antreten – in dem Vorhaben, freitags wieder auf sein Bike zu steigen.

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Doch daraus wird voraussichtlich nichts. Denn Zarco konnte die obligatorische ärztliche Untersuchung am Donnerstag noch nicht absolvieren. Laut medizinischem Kodex ist das frühestens 48 Stunden nach einer Operation möglich.

„Der Pilot kann nach Ablauf dieser 48 Stunden um eine Untersuchung bitten“, bestätigt Angel Charte, medizinischer Direktor der Motorrad-WM. Laut dem Krankenhaus, in dem Zarco operiert wurde, fand die OP am Mittwochnachmittag statt, sodass er erst nach den Freitagstrainings zum Check-up darf.

Danach könnte er, vorausgesetzt das Ergebnis ist positiv und Zarco renntauglich, das dritte Freie Training am Samstagvormittag absolvieren. Die Teilnahme des Franzosen am Grand Prix der Steiermark liegt also weiter in der Schwebe.

Zusätzlich zur medizinischen Untersuchung steht dem Avintia-Ducati-Piloten auch noch ein Treffen mit den FIM-Stewards bevor. Dort soll er sich für seinen Unfall mit Franco Morbidelli (Petronas-Yamaha) erklären, der die MotoGP am vergangenen Sonntag erschütterte hatte. Auch Morbidelli und weitere Fahrer sind vorgeladen.