Leon Camier beendet den Test auf Phillip Island auf der vorletzten Position: Die Nachwehen der Schulter-OP sorgen bei Barni-Ducati für Ernüchterung.

Barni-Ducati-Stammpilot Leon Camier benötigt noch mehr Zeit, um wieder komplett fit zu werden. Das wurde beim finalen Test vor dem Saisonstart offensichtlich. An beiden Testtagen fand sich der Brite auf der vorletzten Position wieder. Lediglich MIE-Honda-Pilot Takumi Takahashi war langsamer.

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„Die Schulter befindet sich in keinem guten Zustand“, gesteht Leon Camier, der sich an Weihnachten erneut operieren ließ. „Ich bin froh, denn wenigstens konnte ich fahren. Die Situation ist besser als erwartet. Doch nach wenigen Runden an den beiden Testtagen hatte ich Probleme.“

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Leon Camier will dennoch starten

„Die Kraft ließ nach und ich spürte Schmerzen. Ich konnte den zweiten Testtag nicht zu Ende bringen“, bedauert Camier. Er möchte am Wochenende dennoch auf die Ducati Panigale V4R steigen. „Ich hoffe, dass ich mich an den freien Tagen bis zum Rennwochenende bestmöglich erhole“, so Camier.

Aufgrund der Verletzung konnte Leon Camier im Winter kaum testen. Die Ducati stellt ihn aktuell noch vor einige Rätsel. „Es gibt viel zu lernen, auch beim Motorrad. Die Ducati hat sehr viel Potenzial. Doch es ist schwierig, sie zu fahren. Ich muss weiter fahren, um das alles zu entdecken. Auch für das Verstehen der Elektronik benötige ich mehr Zeit“, so der ehemalige BSB-Champion.

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