Für den Österreicher Maximilian Kofler wird es nun ernst: Am Wochenende ist der Auftakt für seine erste Moto3-Weltmeisterschaft als Fixstarter.

Am kommenden Wochenende beginnt für den 19-jährigen Oberösterreicher Maximilian Kofler das Abenteuer Moto3-Weltmeisterschaft. Nach einer Pause von zehn Jahren vertritt der aus Attnang-Puchheim kommende Schüler wieder die rot-weiß-roten Farben als Fixstarter in der kleinsten der drei WM-Klassen. Er wird die Saison auf einer KTM im französischen Team CIP-Greenpower bestreiten.

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„Ich freue mich schon riesig auf den Auftakt der Saison in Katar. Die letzten Wochen waren sehr intensiv mit vielen Tests. Das Gefühl am Bike wird immer besser und am Wochenende geht es endlich los“, freut sich der junge Oberösterreicher nun auf den Beginn.

In der Saison 2020 sind insgesamt 20 Rennen angesetzt. Der zweite Stopp in Thailand wurde jedoch aufgrund der aktuellen Situation bezüglich der Ausbreitung des Coronavirus auf unbestimmte Zeit verschoben. Die ersten Rennen in Katar und danach in den USA sowie Argentinien sind für den Österreicher völliges Neuland. „Erst zum Europa-Auftakt in Jerez Anfang Mai kenne ich die Strecken. Allerdings konnten wir am letzten Wochenende in Katar fleißig testen.“

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Maximilian Kofler: Mit Neulingen messen, dem Teamkollegen näher kommen

Der junge Österreicher, der seine Straßenkarriere vor vier Jahren begann, steigerte sich von Trainingseinheit zu Trainingseinheit zusehends. „Es war ein großer Schritt um in das Fixstarterfeld der WM zu kommen – und das als erster Österreicher seit zehn Jahren. Der nächste Schritt wird sein, Punkte zu holen“, betont Maximilians Vater Klaus, der seinen Sohn zu allen WM-Rennen begleitet.

Wie hoch das Niveau in der WM 2020 sein wird, stellten die Tests in Jerez und Katar zuletzt unter Beweis. „Die Topfahrer haben die Rundenrekorde aus dem Vorjahr richtig pulverisiert. Für mich gilt es, dass ich mich in den ersten Rennen vor allem mit den anderen Neulingen messe. Ich will versuchen, den Abstand zu meinem erfahrenen Teamkollegen Darryn Binder immer kleiner werden zu lassen“, erklärt Maximilian Kofler.

Der Südafrikaner und jüngere Bruder des KTM-MotoGP-Werkspiloten Brad startet 2020 in seine bereits sechste WM-Saison. 84 Grand Prix hat er auf dem höchsten Niveau der Moto3 bislang bestritten. Im Vergleich dazu hat Maximilian Kofler an bisher vier Grands Prix in der Moto3-Weltmeisterschaft teilgenommen.