Rookie Fabio Di Giannantonio beschert Speed Up die Freitags-Bestzeit. Marcel Schrötter schiebt sich auf Platz vier vor. Auch WM-Leader Alex Marquez steigert sich.

Speed-Up-Pilot Fabio Di Giannantonio beendete den ersten Trainingstag in Brünn als Schnellster und führte die Wertung der Moto2-Kategorie mit einer 2:01.695er-Runde an. Der Moto2-Rookie unterbot Tetsuta Nagashimas (Kalex) FP1-Bestzeit um knapp vier Zehntelsekunden.

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Nachdem das FP1 am Freitagvormittag bei guten Bedingungen stattfand, konnten die 32 Moto2-Piloten auch am Nachmittag bei besten Bedingungen ihre Runden drehen. Weniger gut sehen aktuell die Prognosen für Samstagvormittag aus. Somit war die Reihenfolge nach dem FP2 von größerer Bedeutung als sonst, denn die Top 14 der Freien Trainings sind für das Q2 gesetzt.

VR46-Pilot Nicolo Bulega (Kalex) zählte neben Fabio Di Giannantonio zu den Überraschungen des FT2. Bulega, der sich nach der Saison 2020 von Valentino Rossis Akademie trennen wird, beendete den Freitag auf Position zwei und lag nur 0,035 Sekunden zurück. Tetsuta Nagashima bestätigte als Dritter die starke Form vom Vormittag.

Schrötter steigert sich

Marcel Schrötter (Kalex) steigerte sich nach dem enttäuschenden FP1 deutlich und lag als Vierter nur 0,190 Sekunden zurück. Am Vormittag landete Schrötter nur auf der 22. Position. Und auch Teamkollege Tom Lüthi zählt in Brünn zu den Favoriten. Der Schweizer wurde auf der sechsten Position gewertet und fuhr nur 0,017 Sekunden langsamer als Schrötter.

Ebenfalls direkt für das Q2 qualifiziert sind Augusto Fernandez (Kalex), Alex Marquez (Kalex), Jorge Navarro (Speed Up), Sam Lowes (Kalex), Luca Marini (Kalex), Brad Binder (KTM), Mattia Pasini (Kalex), Enea Bastianini (Kalex) und Lorenzo Baldassarri (Kalex).

Zwei Mal im Kiesbett

Pasini hatte Glück, dass er sich trotz des Abflugs in Kurve 13 in den Top 14 behaupten konnte. Steven Odendaal landete im FP2 gleich zwei Mal im Kiesbett. Zuerst stürzte der NTS-Pilot in Kurve 13 und später flog er im Omega via Highsider ab.

Lukas Tulovic (KTM) kam im FP2 bis auf 1,719 Sekunden an die Tagesbestzeit heran und zeigte somit eine deutliche Steigerung. Landsmann Philipp Öttl (KTM) erlebte ein enttäuschendes FP2 und fand sich auf Position 29 wieder.

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