Mit seinem zweiten MotoGP-Sieg hat Fabio Quartararo alle anderen französischen Rennsieger in der Historie der Königsklasse der Motorrad-WM übertrumpft.

In der seit 1949 geschriebenen Geschichte der Motorrad-Weltmeisterschaft ist Fabio Quartararo schon jetzt der erfolgreichste Franzose in der Königsklasse.

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Denn mit seinem beim zweiten MotoGP-Rennen 2020 in Jerez eingefahrenen Sieg hat er seine drei anderen in der Topklasse siegreichen Landsmänner bereits übertrumpft.

Pierre Monneret hatte in Reims 1954 gewonnen, Christian Sarron in Hockenheim 1985 und Regis Laconi in Valencia 1999. In allen drei Fällen war die 500er-Klasse die Königsklasse gewesen, die zur Saison 2002 von der MotoGP-Klasse abgelöst wurde.

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Fabio Quartararo: Mit 21 zweifacher MotoGP-Sieger

Fabio Quartararo ist mit seinen gerade mal 21 Jahren nun schon zweimaliger Rennsieger in der Königsklasse. Seinen MotoGP-Premierensieg hatte er beim Saisonauftakt 2020, der ebenfalls in Jerez stattfand, gefeiert. Damit ist Quartararo nach Marc Marquez (Repsol Honda Team) der zweitjüngste Fahrer, der hintereinander Rennen in der Königsklasse gewinnen konnte.

In den kleinen Klassen war zumindest Sarron erfolgreicher als Quartararo, denn er holte sechs Siege in der 250er-Klasse. Quartararo hat vor seinem Aufstieg in die Königsklasse lediglich ein WM-Rennen gewonnen, das Moto2-Rennen in Barcelona 2018.

Damit war Fabio Quartararo in den kleinen Klassen aber trotzdem erfolgreicher als Laconi, für den der 500er-Sieg in Valencia 1999 sein einziger Rennsieg in sieben Jahren Motorrad-WM war.

Monneret hat unterhalb der Königsklasse genau wie Quartararo ein Rennen gewonnen. In seinem Fall war es das 350er-Rennen in Reims 1954 – am selben Tag wie sein einziger 500er-Sieg.