Jack Miller wechselt im kommenden Jahr von Pramac ins Ducati-Werksteam: Der Australier unterschreibt einen Einjahres-Vertrag mit Option für die Saison 2022.

Jack Miller wird in der MotoGP-Saison 2021 auf einer Werks-Ducati sitzen. Das verkündeten die Italiener jetzt offiziell, nachdem Teammanager Davide Tardozzi kürzlich schon angekündigt hatte, dass man sich mit Miller schon so gut wie einig sei. Der Australier hat bei Ducati einen Einjahres-Vertrag mit der Option auf eine weitere Saison unterschrieben.

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„Ich fühle mich geehrt, meine MotoGP-Karriere mit Ducati fortzusetzen. Ich möchte den Leuten danken, die dafür verantwortlich sind und mir diese unglaubliche Chance ermöglichen“, kommentiert Miller. Seit der Saison 2018 ist „Jackass“ auf einer Ducati unterwegs.

Miller will neuen Job entschlossen angehen

„Ich kann es kaum erwarten, in diesem Jahr wieder zu fahren. Und ich bin bereit, den Verpflichtungen gerecht zu werden, die als Ducati-Werkspilot auf mich warten. Ich werde die Sache mit Entschlossenheit angehen“, verspricht Miller, der 2016 bereits ein MotoGP-Rennen gewinnen konnte.

Seinerzeit setzte sich der Australier beim Holland-Grand-Prix in Assen bei schwierigen Bedingungen gegen seinen damaligen Honda-Markenkollegen Marc Marquez durch. Im letzten Jahr platzte bei Miller dann endgültig der Knoten, als er es mit seiner Pramac-Ducati fünf Mal aufs Podium schaffte.

Ducati erwartet „weiteren großen Schritt“

„Wir sind überzeugt, dass Jack alles mitbringt, um in jedem Rennen gute Ergebnisse einzufahren“, bemerkt Ducati-Geschäftsführer Claudio Domenicali. „Das betrifft schon diese Saison. Und im kommenden Jahr wird er dann einen weiteren großen Schritt machen, indem er die volle Unterstützung des Ducati-Teams bekommt.“

Spannend ist nun natürlich die Frage, wer Millers Teamkollege wird. Noch konnte sich Ducati nicht mit Andrea Dovizioso auf eine Vertrags-Verlängerung einigen. Und Danilo Petrucci wird mit einem Wechsel ins Ducati-Team in der Superbike-WM in Verbindung gebracht.