Valentino Rossi feiert seinen 42. Geburtstag. Seine Mutter spricht über Vale und seinen Halbbruder Luca Marini und erklärt, warum sie Sympathien für Marc Marquez hegt.

Valentino Rossi feiert heute seinen 42. Geburtstag. Rossi ist damit wenig überraschend der mit Abstand älteste Fahrer im Feld der MotoGP. Noch beeindruckender sind seine Statistiken: Insgesamt 89 Siege feierte Rossi in der MotoGP/500er-WM. 235 Mal stand Rossi in der Königsklasse auf dem Podium.

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Mutter Stefania Palma freut sich auf die MotoGP-Saison 2021, die gleichzeitig Rossis 26. Saison in der Motorrad-WM sein wird. „Auch mit 42 Jahren kann er nach wie vor begeistern“, kommentiert sie.

Valentino Rossis Mutter genießt die Rennen ihres Sohnes auch ohne die Erfolge vergangener Jahre: „Es stimmt, dass wir ihn vermutlich nicht länger auf der obersten Stufe des Podium sehen. Doch auf der Strecke duelliert er sich nach wie vor mit den deutlich jüngeren Fahrern und setzt seine Leidenschaft ein, als ob er nur halb so alt wäre.“

Welche Änderungen gibt’s durch Marinis MotoGP-Aufstieg?

In der Saison 2021 fährt auch Halbbruder Luca Marini in der MotoGP. „Ich bin gespannt, beide auf der Strecke zu sehen. Am meisten begeistert mich die Tatsache, dass Luca eine Ducati pilotiert. Es berührte mich positiv, als ‚Vale‘ mir mitteilte, dass Luca mit Ducati in der MotoGP fahren wird“, erinnert sich die Italienerin.

Stefania Palma erwartet keinen Wettstreit sondern eher eine Stärkung der Beziehung, wenn Valentino Rossi in der MotoGP auf Halbbruder Luca Marini trifft. „Luca erhält die Chance, weiter zu wachsen und von zu lernen, indem er ‚Vale‘ beobachtet. Gleichzeitig wird es Valentino motivieren“, prophezeit sie.

Selbst nach all den Jahren ist der Rennsport nach wie vor etwas Besonderes. „Die Kinder helfen dabei, uns jung zu halten, auch wenn man sich ständig Sorgen macht. Das ändert sich auch nach so vielen Jahren nicht. Man macht sich von Donnerstag bis Sonntag Sorgen“, gesteht Stefania Palma.

Valentino Rossi äußerte sich vor einigen Tagen zur Situation von Marc Marquez und stellte klar, dass er dem verletzten Ex-Champion nie für das verzeihen kann, was in der Saison 2015 passierte. Mutter Stefania Palma reagiert deutlich weniger gereizt, wenn sie auf den Erzfeind ihres Sohnes angesprochen wird.

„Ich litt mit Marc, auch wenn er nicht mein Sohn ist“, kommentiert sie den Sturz in Jerez. „Ich litt mit ihm, als er nach der Operation wieder fuhr. Es war beeindruckend, ihn nach nur einer Woche wieder auf dem Motorrad zu sehen. Stürze gehören zum Rennsport. Es beeindruckte mich, dass er nach sieben Tagen wieder fuhr. Genau wie es bei Lorenzo in Assen der Fall war.“

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