WSBK-Rookie Scott Redding erinnert sich an seine bisherigen Teamkollegen und glaubt, dass er in der Saison 2020 gut mit Ducati-Kollege Chaz Davies auskommen wird.

Das Debüt von BSB-Champion Scott Redding in der Superbike-WM 2020 wird mit Spannung erwartet. Der ehemalige MotoGP-Pilot dürfte die in den letzten Jahren sehr harmonische WSBK mit seiner besonderen Art kräftig aufmischen. Vor dem Saisonstart äußerte sich Redding gegenüber ‚WorldSBK.com‘ zum Thema Teamkollegen, und nahm dabei kein Blatt vor den Mund.

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„Einige meiner Teamkollegen waren Arschlöcher“, bemerkt Redding. Ich hatte aber auch einige gute Kollegen.“ Für ein gutes Klima müssen die Teamkollegen laut Redding gewisse Umgangsformen pflegen.

Redding: „Wenn ich ihn besiege, soll er mir gratulieren“

„Neben der Strecke kann man sich normal verhalten. Wenn ich ihn besiege, soll er mir die Hand reichen und sagen ‚gut gemacht‘. Denn wenn er mich besiegt, würde ich das auch tun. Doch einige Fahrer bekommen das nicht hin. Und dann kommen wir nicht gut miteinander aus. Doch die meisten meiner Teamkollegen waren halbwegs o.k.“, blickt er zurück.

Bei Ducati trifft Redding auf Chaz Davies. „Ich kenne Chaz seit ein paar Jahren. Ich fuhr auf seiner Kartbahn, als ich jünger war. Er übergab mir die Pokale. Wir kommen gut miteinander aus. Ich mag ihn. Er ist geerdet, ein normaler Kerl. Sein Ego ist nicht so groß“, kommentiert Redding.

„Ich kann nichts Schlechtes über ihn sagen“, so der BSB-Champion. „Er befand sich in einer ähnlichen Situation wie ich und meisterte alles ohne viel Geld. Er arbeite mit durchschnittlichem Material.“