Erstmals seit Dezember dreht Valentino Rossi mit einem Ferrari GT3-Auto in Misano seine Runden – der neue Vertrag mit Petronas soll schon unterschrieben sein.

Der MotoGP-Saisonauftakt in Jerez am kommenden Wochenende rückt Tag für Tag näher. Seit Wochen bereiten sich die Fahrer mit Motocross, Supermoto oder anderen Bikes darauf vor – so auch Valentino Rossi. Doch der Altmeister nutzte jetzt eine andere Möglichkeit, Speed und Adrenalin zu spüren.

Advertisement

„Diesmal bin ich in Misano mit zwei Rädern mehr unterwegs“, kommentiert Rossi ein Posting auf Instagram. Er drehte nämlich mit einem Ferrari 488 GT3 vom Team Kessel-Racing seine Runden. „Was für ein tolles Gefühl, mit unserem ‚Biest‘ zu fahren.“

Valentino Rossi: Ferrari 488 GT3 ist ein „Biest“

Zuletzt fuhr Rossi dieses Auto im vergangenen Dezember. Damals nahm er am 12-Stunden-Rennen von Abu Dhabi teil. Zusammen mit Halbbruder Luca Marini und Kumpel „Uccio“ sprang damals am Ende sogar ein Podestplatz heraus.

Rossi hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er nach seiner MotoGP-Karriere gerne noch einige Jahre Autorennen fahren würde. Dabei wären GT3-Rennen die erste Wahl des „Doctors“. Schließlich hat der 41-Jährige schon mehrfach bewiesen, dass er in diesen Boliden konkurrenzfähig ist.

Ist mit Petronas-Yamaha alles schon fix?

Bis es für Rossi soweit ist, wird es aber wohl noch einige Zeit dauern. Denn seine Gegenwart und unmittelbare Zukunft bleibt die MotoGP. Wie italienische Medien übereinstimmend berichten, hat Rossi bereits einen Vertrag mit Petronas-Yamaha unterschrieben.

Und dieser Kontrakt soll nicht nur für 2021 gelten, sondern auch eine Option für 2022 beinhalten. Ob das Team die Verpflichtung von Rossi schon in der kommenden Woche verkünden wird, ist noch offen. Zunächst will Petronas dem Vernehmen nach die Verlängerung mit Franco Morbidelli bekanntgeben.