Ducati-Pilot Johann Zarco hat sich beim kontroversen Zwischenfall im MotoGP-Rennen in Österreich in der rechten Hand eine Fraktur zugezogen.

Der Sturz beim Grand Prix von Österreich in Spielberg ist für Ducati-Pilot Johann Zarco doch nicht so glimpflich ausgegangen, wie es nach dem Unfall aussah. Den Kollegen der ‚L’equipe‘ hat Zarco mitgeteilt, dass er am Mittwoch in Modena (Italien) operiert werden muss.

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Beim Zwischenfall mit Petronas-Yamaha-Pilot Franco Morbidelli hat sich Zarco eine Fraktur in der rechten Hand zugezogen. „Es ist ein normaler Eingriff. Es wird eine Schraube eingesetzt, um den Bruch zu fixieren“, berichtet Johann Zarco.

„Ich werde am Donnerstag zurück in Österreich sein, um den medizinischen Check zu machen. Dann werden wir sehen, ob ich beim zweiten Rennen auf dem Red-Bull-Ring fahren kann oder nicht“, so der Franzose. Durchgeführt wird die Operation von dem Arzt, der vor einigen Wochen Andrea Doviziosos Schlüsselbein behandelt hat.

Johann Zarco über die Schuldfrage

Die vielen Kommentare bezüglich des Unfalls und die nach wie vor diskutierte Schuldfrage irritieren Johann Zarco, der sich nach wie vor nicht als Verursacher sieht. „Es empört mich, wie sich die Sache entwickelt hat. Schlussendlich bin ich derjenige, der verletzt ist. Ich bin der, den sie verantwortlich machen.“

Nach dem Rennen gab es Gespräche zwischen Zarco, Valentino Rossi und Morbidelli. Johann Zarco berichtete am Sonntagabend, dass er sich erklären konnte und bei Rossi auf Verständnis stieß . Doch Rossi äußerte sich auch nach dem Gespräch weiterhin recht kritisch zu Zarcos Fahrweise. Das letzte Wort ist hier sicher noch nicht gesprochen.

Das Rennen der MotoGP: Grand Prix of Austria