Leon Camier zieht nach einer langwierigen Verletzung einen Schluss-Strich unter seine aktive Laufbahn – der Brite übernimmt fortan die Rolle des Teammanagers im Honda-Werksteam.

WSBK-Routinier Leon Camier hat seine aktive Karriere beendet. Eine anhaltende Schulterverletzung warf den Briten immer wieder zurück. Im Vorjahr trennte er sich nach nur einem Renn-Wochenende von Barni-Ducati, kümmerte sich stattdessen um seine Genesung. Vergeblich, denn die Blessur ermöglichte nach wie vor keine Einsätze mit dem Superbike.

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Auch in der Folge machte seine Genesung keine allzu großen Fortschritte. Also entschied sich der ehemalige BSB-Champion dazu, den Helm an den Nagel zu hängen. Und sich stattdessen bei Honda einer neuen Herausforderung zu stellen.

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15. Jan

Camier heuert im HRC-Team an

Im WSBK-Werksteam der Japaner übernimmt Camier mit sofortiger Wirkung die Rolle des Teammanagers. Damit wird er Nachfolger von Jaume Colom, der in der HRC-Comeback-Saison an den Rennstrecken für das Projekt verantwortlich war. Bereits beim Vorsaison-Test in Jerez (Spanien) wird Camier seinen neuen Job antreten.

„Ich war in meiner Karriere ein paar Jahre lang Honda-Fahrer. Jetzt freue ich mich, wieder für das Team zu arbeiten. Es ist eine sehr große Veränderung für mich, sowohl beruflich als auch privat“, kommentiert Camier. Und fügt hinzu: „Ich danke Honda für das in mich gesetzte Vertrauen.“

Camier & Co. mit großen Zielen

„Das WSBK-Projekt ist sehr wichtig, und die neue CBR1000RR-R Fireblade sieht richtig gut aus. Ich bin bereit, hart zu arbeiten, um unsere Ziele zu erreichen. Das habe ich schon als Fahrer getan, und werde das als Teammanager fortführen“, verspricht der ehemalige WSBK-Pilot.

„Ich bin viele Jahre in der Superbike-WM gefahren, kenne die Meisterschaft und ihre Herausforderungen also sehr gut“, bemerkt Camier. „Ich bin zuversichtlich, dass wir mit zwei so starken Fahrern wie Alvaro (Bautista) und Leon (Haslam) und einer derart professionellen Truppe unser Potenzial zeigen können. Unser Ziel ist es, um Spitzen-Ergebnisse zu kämpfen“, so der neue HRC-Teammanager.