Altmeister Valentino Rossi geht davon aus, dass es in diesem Jahr noch acht bis zehn MotoGP-Rennen geben wird – vorausgesetzt, es kommt keine zweite Corona-Welle.

Aktuell ist unklar, ob, wann und wo die MotoGP-Saison 2020 starten wird. Die ersten elf Grands Prix des Jahres wurden abgesagt oder verschoben. Theoretisch beginnt die Saison im August mit dem Tschechien-GP in Brünn. Doch hinter den Kulissen wird bereits an einem komplett neuen Kalender getüftelt.

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Ein Saisonstart Ende Juli ist nicht ausgeschlossen. Auch Valentino Rossi hofft, dass es bald weiter geht. Der Altmeister wünscht sich, in diesem Jahr noch zehn Rennen fahren zu können.

Rossi: „Sollten im Juli oder August starten können“

„Alle wollen fahren – egal ob es die Formel 1, die MotoGP oder der Motocross-Sport ist“, bemerkt Rossi. Und prophezeit: „Wenn wir keine zusätzlichen Probleme bekommen, dann sollte die MotoGP in der zweiten Jahreshälfte, im Juli oder August, in die Saison starten.“

Die Rennen in diesem Jahr werden aber nicht mit dem Normalzustand vergleichbar sein. Vorerst wird die MotoGP ohne Fans fahren. Zudem müssen sich die Hersteller und Teams vor Ort personell einschränken.

Anzeichen für Petronas-Wechsel verdichten sich

„Wir werden eine kürzere Meisterschaft mit weniger Rennen haben. Zudem werden weniger Leute an die Strecken reisen. Es wird alles hinter verschlossenen Türen stattfinden. Es kommen also keine Fans. Wir können bestimmt acht bis zehn Rennen fahren“, erwartet Rossi.

„Das ist ein positives Signal für alle. Denn sollten wir ein komplettes Jahr nicht fahren könnten, wäre das sehr schlecht für alle Beteiligten“, stellt der „Doctor“ klar. Zuletzt verdichteten sich die Anzeichen, dass der 41-Jährige wohl auch in der kommenden Saison in der MotoGP fahren wird.