Wie viele Italiener versucht MotoGP-Star Valentino Rossi, das Beste aus der aktuellen Corona-Notlage zu machen – und greift jetzt eben virtuell zum Lenker.

Seit Italien eine landesweite Ausgangssperre erlassen hat, sind auch die dort lebenden MotoGP-Fahrer zum Ausharren in ihren Wohnungen verdammt. Zu ihnen zählt auch Valentino Rossi, der vor gut einer Woche mit Fahrer-Kollegen noch seine hauseigene Ranch in Tavullia unsicher machte.

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Es war sein persönliches Kontrast-Programm zum wegen des Corona-Virus gestrichenen MotoGP-Rennen in Katar. Doch mittlerweile wurde auch der Betrieb auf seiner Ranch vorläufig eingestellt. Rossi befindet sich zu Hause in präventiver Quarantäne, um keine Infektion mit dem Virus zu riskieren.

Die Provinz Pesaro und Urbino, in der er lebt, ist eine der am stärksten von Corona betroffenen Regionen Italiens. Entsprechend überlastet sind die örtlichen Krankenhäuser. Rossi spendete deshalb bereits eine großzügige Summe und rief dazu auf, sich an die Hinweise der Behörden zu halten.

Rossi: „Zum Glück bin ich in guter Gesellschaft“

Das bedeutet auch für ihn gewissermaßen Hausarrest. Doch der „Doctor“ sieht’s gelassen. „Zum Glück bin ich in guter Gesellschaft, denn ich habe Franci, meine Mutter und unsere Tiere bei mir“, verrät er in der ‚Gazzetta dello Sport‘. Bei Franci handelt es sich um Rossis Verlobte Francesca Sofia Novella.

Mama Stefania verwöhnt die beiden: „Wir verbringen Zeit miteinander und Stefi behandelt uns gut! Sie kocht so tolle Sachen. Mit den Hunden gehen wir ab und zu raus. Und mit meinen Freunden und den Jungs von der Akademie machen wir Online-Simulationsspiele. Heute hatten wir ein Rennen in Spa!“

Wenn er sich nicht gerade als Simracer verdingt, schlägt Rossi die Zeit tot wie jeder andere. „Ich sehe viel fern, Serien, Filme, Sky und höre viel Musik. Ich habe ein paar schöne neue Playlisten erstellt! Ich bringe mein Haus und die Garage in Ordnung, viele Dinge, die ich vernachlässigt habe“, erzählt er.

Man müsse eben versuchen, das Beste daraus zu machen: „Offensichtlich ist es eine schwierige Situation, aber es ist für alle schwierig. Es ist langweilig, aber es muss für die Gesundheit getan werden, und wenn wir es gut machen, haben wir mehr Chancen, es in kürzerer Zeit zu lösen. Also bleiben wir zu Hause.“

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