Die Superbike-Werksteams von Kawasaki, Ducati und Honda testen diese Woche in Jerez – mit Stefan Bradl, Maverick Vinales und Johann Zarco sind auch drei MotoGP-Stars vor Ort.

Am Mittwoch und am Donnerstag findet der erste Vorsaison-Test für die WSBK-Saison 2021 statt. Auf dem Kurs in Jerez kommen die Werksteams von Kawasaki (Jonathan Rea/Alex Lowes), Ducati (Scott Redding/Michael Ruben Rinaldi) und Honda (Alvaro Bautista/Leon Haslam) zusammen, um sich für den Saisonstart im April vorzubereiten. Organisiert wird der Test von Kawasaki – doch auch drei MotoGP-Piloten sind vor Ort.

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Für Honda wird Testpilot Stefan Bradl die Gelegenheit nutzen. Der Deutsche ist der einzige Fahrer, der beim Jerez-Test ein MotoGP-Bike pilotieren wird. Bradl setzt die Entwicklungsarbeit mit der RC213V fort, will seinen Markenkollegen damit die Arbeit beim Katar-Test erleichtern.

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18. Jan

Vinales und Zarco gehen mit Superbikes fremd

Aber auch Maverick Vinales und Johann Zarco wollen in Jerez einige Runden drehen. Die beiden MotoGP-Stammpiloten werden mit Serien-Superbikes fahren und umgehen so das MotoGP-Testverbot für Fixstarter. Vinales wird seine Trainings-R1 nutzen, während Zarco mit einer Ducati Panigale V4 fahren wird.

Ebenfalls mit dabei ist Ducati-Testpilot Michele Pirro. Der Italiener wird allerdings nicht wie Honda-Testfahrer Stefan Bradl auf dem MotoGP-Bike sitzen, sondern soll in Jerez ein Ducati-Superbike pilotieren.

Schon zuvor hatte MotoGP-Rookie Jorge Martin (Pramac-Ducati) in Cartagena mit einer Ducati Panigale V4 getestst. Und auch Tech-3-KTM-Pilot Iker Lecuona saß bereits im Sattel eines Superbikes. Der Spanier in KTM-Diensten musste aber auf eine BMW S1000RR ausweichen, weil KTM kein Sport-Motorrad im Programm hat.