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Audi mit neuem Motorsportchef: Rallye Dakar statt Formel E

30. Nov. 2020

Foto: GEPA pictures/ XPB Images

Der deutsche Autobauer Audi vermeldet einen neuen Motorsportchef und gleichzeitig eine neue Ausrichtung für die Motorsport-Zukunft.

Audi richtet sich mit einem neuen Motorsportchef neu aus. Und wird damit ab 2022 die Rallye Dakar statt der Formel E bestreiten. Der deutsche Autobauer gab am Montag bekannt, dass am Dienstag Julius Seebach den Posten von Dieter Gass übernehmen werde. Das Ende der Ära des Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM), "wie wir sie alle kennen" und in dem Audi im kommenden Jahr nicht mehr antreten wird, sei auch für ihn eine gute Gelegenheit gewesen, "etwas Neues zu beginnen", sagte Gass.

Neben dem Ende in der DTM will sich Audi nach dem kommenden Jahr auch aus der vollelektrischen Formel E mit einem eigenen Team zurückziehen. Dafür will der Autobauer ab 2022 mit einem alternativen Antriebskonzept an der Rallye Dakar teilnehmen. Der Offroad-Härtetest in der arabischen Wüste mit seinen vielen technischen Freiheiten sei ein perfektes Testlabor für Audi, sagte Audis Vorstandsvorsitzender Markus Duesmann.

Motorsport spielt bei Audi weiter eine bedeutende Rolle

Die künftige Strategie des Unternehmens stehe ganz klar im Zeichen der Elektrifizierung und einer CO2-neutralen Mobilität. "Deshalb bereiten wir uns intensiv auf den Einstieg in die neue Sportwagen-Kategorie LMDh mit ihren Highlight-Rennen 24 Stunden von Daytona und Le Mans vor", erklärte der 51-Jährige. Und er betonte: "Die wichtigste Botschaft für unsere Fans ist, dass Motorsport bei Audi weiter eine bedeutende Rolle spielen wird." (APA/red.)