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Champions League: Gladbach gegen ManCity so gut wie raus

25. Feb. 2021

Foto: GEPA Pictures / Csaba Doemoetoer

Schon nach dem Hinspiel gegen Manchester City muss Borussia Mönchengladbach seine CL-Ambitionen wohl begraben - die Unruhe um Trainer Rose dürfte damit nicht kleiner werden.

Borussia Mönchengladbach hat im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale der Champions League nur noch wenig Hoffnung. "Wir sind nicht so vermessen davon zu reden, was uns noch Hoffnung macht. Aber wir werden versuchen, Dinge besser zu machen. Und dann weiß man manchmal nie im Fußball", sagte Trainer Marco Rose nach dem 0:2 (0:1) im Achtelfinal-Hinspiel gegen Manchester City. Das Rückspiel findet am 16. März im Etihad Stadium statt.

Seine Spieler verbreiteten ebenfalls keinen allzu großen Optimismus. "Im Fußball hat man alles schon erlebt. Wir haben nichts zu verlieren", sagte Christoph Kramer. Und Nationalspieler Florian Neuhaus stellte klar: "Wir wissen, dass wir das ein oder andere Tor brauchen."

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Plan von Coach Marco Rose geht nicht auf

ManCity war gegen Gladbach von Beginn an die tonangebende Mannschaft. Gladbach stand tief - der Plan von Coach Rose, über schnelle Gegenstöße gefährlich zu werden, ging zwar nicht auf. Dafür ließ man aber auch fast keine Chancen zu. Dennoch stand es in der 29. Minute 1:0 für die Truppe von Pep Guardiola. Kramer leistete sich völlig unbedrängt einen Fehlpass. Daraus resultierte eine Maßflanke von Joao Cancelo auf Bernardo Silva, der per Kopf erfolgreich war.

Das zweite Tor der "Citizens" fiel ausgerechnet in einer Phase, in der sich Gladbach aus der Umklammerung des Gegners zu befreien schien. Wieder war der Ausgangspunkt eine Flanke von Cancelo. Diesmal köpfelte Silva für Gabriel Jesus auf und der Brasilianer beförderte den Ball aus kurzer Distanz ins Netz (65.). Wenige Minuten zuvor hatte Gabriel Jesus noch eine Top-Chance vergeben.

Wolf vergibt größte Gladbacher Chance

Die bis dahin beste Gelegenheit der Gladbacher ließ Alassane Plea in der 62. Minute aus, als sein Volley-Fersler das lange Eck nur knapp verfehlte. Eine Minute nach dieser Aktion wurde Valentino Lazaro für Stefan Lainer eingetauscht. Hannes Wolf, in der 87. Minute eingewechselt, vergab Sekunden vor dem Schlusspfiff die beste Gelegenheit der "Fohlen", als er allein vor Ederson am City-Goalie scheiterte.

"Natürlich haben wir gegen eine herausragende Mannschaft gespielt", bilanzierte Gladbach-Kapitän Lars Stindl. Besonders die langen Ballbesitz-Passagen des souveränen Tabellenführers der Premier League waren ermüdend. "Wenn Du viel investieren musst, um den Ball zu gewinnen, dann hast Du einen hohen Puls. Das ist eine Art Teufelskreis", ergänzte Kramer. (APA/SID/red.)