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Emotionales Interview: Ski-Star Shiffrin spricht über toten Vater

18. Apr. 2020

Foto: GEPA Pictures / Harald Steiner

"Am Berg bin ich ihm nahe - so nahe, dass es manchmal wehtut", sagt der US-Skistar im Gedenken an ihren verunglückten Vater mit Tränen in den Augen.

Ski-Star Mikaela Shiffrin blickt wieder mit Vorfreude auf ihre Zukunft im Weltcup, wird von den Erinnerungen an ihren Anfang Februar verstorbenen Vater aber immer wieder überwältigt. In einem CNN-Interview erzählte die US-Amerikanerin jetzt erstmals von den letzten Momenten, die sie mit ihrem Vater nach dessen häuslichem Unfall hatte.

"Er sah nicht mehr wie er selbst aus. Aber ich konnte ihn noch fühlen. Daran denke ich viel", sagte Shiffrin mit Tränen in den Augen. Die 25-Jährige hatte wegen des Trauerfalls mitten in der Saison mehrere Rennen ausgelassen und ihren Titel im Gesamt-Weltcup nicht erfolgreich verteidigt. Es wäre ihr vierter in Serie gewesen.

Nach schwieriger Zeit: Shiffrin sehnt Comeback herbei

Zudem wurden die letzten Rennen, bei denen die Olympiasiegerin und Fünffach-Weltmeisterin ursprünglich ihr Comeback geben wollte, wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt. Ihr bis dato letztes Weltcup-Rennen bestritt Shiffrin Ende Jänner in Bansko, wo sie den Super-G gewann. Die große Kristallkugel holte letztlich die Italienerin Federica Brignone.

Nach emotional schwierigen Wochen sehnt Shiffrin nun ihre Rückkehr auf Schnee herbei. "Meine Motivation steigt wieder", sagte die Siegerin von 66 Weltcup-Rennen. "Ich warte auf Sölden, auf die ersten Rennen." Im Ötztal ist für Oktober der traditionelle Saisonstart geplant. "Da will ich hin, das würde sich auch mein Dad wünschen", meinte Shiffrin. "Am Berg bin ich ihm nahe - so nahe, dass es manchmal wehtut." (APA/red.)

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