Servus Sport aktuell

Europa League: ManUnited und Villarreal im Finale

7. Mai 2021

Foto: GEPA Pictures / David Geieregger

Das "Gelbe U-Boot" hat es tatsächlich geschafft: Der FC Villarreal verhindert bei Arsenal ein rein englisches Finale - die "Red Devils" können sich in Rom sogar eine Niederlage leisten.

Manchester United und der FC Villarreal bestreiten das diesjährige Finale in der Europa League. Den "Red Devils" reichte im Halbfinal-Rückspiel bei der AS Roma am Donnerstag auch eine 2:3-(1:0)-Niederlage, um nach dem 6:2-Spektakel eine Woche zuvor ins Endspiel einzuziehen. Dort wartet am 26. Mai in Danzig mit Villarreal ein Außenseiter. Die Spanier holten beim FC Arsenal ein torloses Remis, das dem "Gelben U-Boot" nach dem 2:1 im Heimspiel reichte.

Für United-Coach Ole Gunnar Solskjaer ist es das erste Endspiel als Trainer. Villarreal kämpft überhaupt erstmals in der Vereinsgeschichte um einen europäischen Titel. Das Team von Trainer Unai Emery verhinderte damit zugleich ein weiteres rein englisches Finale im Europacup. In der Champions League stehen sich Manchester City und Chelsea im Duell um den Titel gegenüber.

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Villarreal gegen "Gunners" verdient weiter

Villarreals Aufstieg ist nicht unverdient. Die Gäste um Ex-Arsenal-Coach Emery attackierten früh, was den "Gunners" Probleme bereitete. Zwar traf der nach einer Malaria-Erkrankung wieder genesene Pierre-Emerick Aubameyang nach einer knappen halben Stunde die Außenstange (26.), ein Treffer lag für die Engländer aber nicht wirklich in der Luft. Der Bezwinger von Salzburg im Sechzehntelfinale spielte souverän, wenn auch große Chancen für die Spanier ausblieben.

Nach dem Seitenwechsel kam der auch in dieser Saison enttäuschende Premier-League-Neunte kurz auf. Villarreal war in den ersten fünf Minuten defensiv mehr beschäftigt als in der gesamten Halbzeit zuvor, doch die Spanier fingen sich. Arsenal kam danach nur noch durch Standards gefährlich in Tornähe, ehe Aubameyang nach einer Bellerin-Flanke hochstieg und an die Innenstange köpfelte (79.). Villarreals Torhüter Geronimo Rulli hatte Glück, dass er sich den Ball dabei nicht ins eigene Tor bugsierte. Die Schluss-Offensive von Arsenal brachte nichts mehr ein. Trainer Mikel Arteta darf sich auf unruhige Zeiten einstellen.

Roma-Sieg am Ende ohne Wert

Die Roma war trotz der aussichtslosen Lage um Schadensbegrenzung bemüht. Der zuletzt auf die Ersatzbank verbannte David de Gea im Manchester-Tor war durchaus beschäftigt, ehe Cavani sein Tor-Konto weiter ausbauen konnte. Der Uruguayer - er traf zuvor bereits die Latte und ließ eine weitere gute Chance ungenutzt - schloss nach einem Gegenstoß erfolgreich ab. Der schon im Hinspiel doppelt erfolgreiche Cavani hält damit bei 15 Toren in seinen letzten 15 EL-Einsätzen. Und es sollten noch mehr werden.

Manchester ließ danach die Zügel schleifen. Edin Dzeko (57.) und Bryan Cristante (60.) schafften für die ab Sommer von Star-Coach Jose Mourinho trainierten Römer die Wende. Erneut war es De Gea, der seinem Team einen weiteren Gegentreffer und unnötige Hektik ersparte. Solskjaer durfte sich wiederum auf Bruno Fernandes und Cavani verlassen. Der United-Taktgeber assistierte dem Stürmer zum Ausgleich. Für den 34-Jährigen war kurz danach Schluss, Marcus Rashford kam für Cavani ins Spiel. Der Roma gelang schlussendlich noch der Siegtreffer durch den eingewechselten Nicola Zalewski (83.). (APA/red.)

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