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Formel 1: Nürburgring vor Comeback im Renn-Kalender?

23. Juli 2020

Foto: GEPA Pictures / XPB Images / Photo4

Die Betreiber des Nürburgrings und die Formel 1 sprechen derzeit über eine Rückkehr der Königsklasse: Beide Seiten peilen ein Rennen im Oktober an - eine Einigung steht offenbar kurz bevor.

Die Verantwortlichen des Nürburgrings haben Gespräche mit den Formel-1-Machern über ein mögliches Comeback bestätigt. Diese hätten seit der letzten Austragung 2013 immer wieder stattgefunden. "Auch dieses Jahr haben wir miteinander gesprochen", erklärte ein Sprecher gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Donnerstag. "Zu vermelden gibt es im Moment aber nichts."

Zuvor hatte das Online-Portal "motorsport-magazin.com" berichtet, dass ein Rennen auf dem Nürburgring nur noch eine Formsache zu sein scheint. Als wahrscheinliches Datum gelte der 11. Oktober. Auf die Frage, wie die Voraussetzungen für ein Comeback in diesem Jahr sein müssten, antwortete der Sprecher: "Wie wir in der Vergangenheit immer betont haben, muss die Austragung einer Formel 1 auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten für den Nürburgring sinnvoll sein. An dieser Maßgabe hat sich nichts geändert."

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Hockenheim-Comeback dagegen kein Thema

In Hockenheim wird heuer im Herbst dagegen kein Formel-1-Grand-Prix von Deutschland stattfinden. Das teilte Veranstalter Jorn Teske am Donnerstag mit. "Wir haben immer versucht, eine Lösung zu finden. Wir sind aber immer bei unserer Maßgabe geblieben, dass wir nicht auf Kosten sitzen bleiben dürfen", sagte Teske der dpa. "Am Ende sind wir nicht zusammengekommen."

Die F1-Verantwortlichen hätten den Betreibern des Hockenheimrings zudem signalisiert, dass man einen Grand Prix in Europa zumindest vor einer begrenzten Anzahl von Zuschauern stattfinden lassen wolle. "Mit den Verordnungen in Baden-Württemberg ist das nicht machbar", erklärte Teske. Der Traditions-Kurs in Nordbaden war zuletzt als Kandidat für den Not-Kalender der Formel 1 infolge der Covid-19-Pandemie ins Spiel gebracht worden.

Durch die ungewisse weltweite Situation stehen bislang erst zehn Rennen fest. Die Verantwortlichen hoffen aber auf 15 bis 18 Grands Prix, auch um die vollen TV-Gelder erlösen zu können. Die Saison begann Anfang Juli mit rund viermonatiger Verspätung auf dem Red Bull Ring in Spielberg (APA/red.)