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Fußball: HSV feuert Thioune – Hrubesch soll Aufstieg retten

3. Mai 2021

Foto: GEPA Pictures / Witters / Thorsten Wagner

Mitten im Saison-Endspurt der 2. Liga zieht der Hamburger SV die Reißleine: Nach einer Sieglos-Serie muss Trainer Daniel Thioune seinen Hut nehmen, Nachfolger ist eine Club-Legende.

Beim Hamburger SV geht die Angst um, die ersehnte Rückkehr in die deutsche Bundesliga erneut zu verpassen. Am Montag trennte sich der HSV nach fünf Spielen ohne Sieg von Trainer Daniel Thioune. Nachwuchsdirektor Horst Hrubesch (70) übernimmt für die restlichen drei Saisonspiele den Posten. Das frühere Hamburger "Kopfballungeheuer" soll versuchen, das erklärte Saisonziel doch noch zu retten.

Thioune war erst zu Saisonbeginn vom VfL Osnabrück gekommen. Die Hamburger lagen lange Zeit scheinbar beruhigend auf Kurs, nach den Enttäuschungen der letzten beiden Jahren die Mission Wiederaufstieg zu vollenden. In der Rückrunde gab es jedoch nur drei Siege. So viele hat auch der Vorletzte Würzburger Kickers angeschrieben.

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"Kopfballungeheuer" Hrubesch soll es richten

Fünf Punkte ist der Zweite Greuther Fürth auf dem direkten Aufstiegsplatz entfernt. Der HSV ist zwar Dritter, von hinten gibt es aber Druck von Holstein Kiel. Der Cup-Halbfinalist hat drei Spiele weniger bestritten, aber nur zwei Zähler Rückstand auf die Hamburger. Auch Fortuna Düsseldorf ist als Fünfter noch am Traditionsclub dran.

Hrubesch soll dem Team wieder Sicherheit geben. "Bei nur drei oder maximal fünf verbleibenden Spielen machen andere Lösungen nicht viel Sinn. Ich brauche keine Kennenlernphase", wurde der ehemalige deutsche Team-Stürmer auf der HSV-Homepage zitiert. "Zuletzt hat die Mannschaft leider oft unter Wert gespielt. Sie verfügt über eine andere Qualität, die wir jetzt in den verbleibenden Spielen auf den Platz bringen müssen."

Hrubesch stellte außerdem klar, dass er den Posten nur bis Saisonende übernehmen wird. Für den HSV ist das Formtief in der zweiten Saisonhälfte ein Deja-vu. 2018/19 war man zur Saisonhälfte Erster, 2019/20 Zweiter, ehe es am Ende doch nicht zu einem Top-3-Platz reichte. (APA/red.)

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