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Fußball: Neuer Transfer-Zoff um Messi zwischen Barcelona und PSG

4. Feb. 2021

Foto: GEPA Pictures / Pro Shots / Thomas Bakker

Im Wechsel-Theater um Lionel Messi gießt der argentinische PSG-Star Angel Di Maria jetzt neues Öl ins Feuer - darauf angesprochen, platzt Barca-Coach Ronald Koeman der Kragen.

Das Tauziehen um Top-Star Lionel Messi sorgt vor dem Champions-League-Duell zwischen dem FC Barcelona und Paris Saint-Germain für immer mehr Streit zwischen beiden Clubs. Neues Öl ins Feuer goss jetzt Messis argentinischer Landsmann Angel Di Maria. Nach dem 3:0-Sieg von PSG gegen Olympique Nimes versicherte er am Mittwochabend, es gebe "sehr gute Chancen", dass der sechsfache Weltfußballer im Sommer von Barcelona zum französischen Meister wechselt.

Darauf angesprochen, platzte Barca-Trainer Ronald Koeman der Kragen. Selbst eine starke Aufholjagd seines Teams im Cup-Viertelfinale beim FC Granada (5:3 nach Verlängerung) konnten den Niederländer nicht besänftigen. "Das ist respektlos!", wetterte der 57-Jährige. Und befand, das Klima werde von PSG vor den Achtelfinal-Spielen der Königsklasse am 16. Februar in Barcelona und am 10. März in Paris "aufgeheizt".

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Messi lernt angeblich schon Französich

Vor Di Maria hatten bei PSG bereits ein weiterer Argentinier, Leandro Paredes, Messi-Kumpel und Ex-Barcelona-Profi Neymar sowie der brasilianische Sportdirektor Leonardo ähnliche Andeutungen gemacht. Im französischen Fernsehen hieß es sogar, Messi, seine Frau Antonella und seine drei kleinen Buben lernten bereits Französisch.

Barcas Ex-Clubchef Joan Laporta, einer der Kandidaten bei der Präsidentenwahl am 7. März und dabei dem Vernehmen nach mit guten Chancen, hatte Paris schon vor einigen Tagen vorgeworfen, das Team um Messi "destabilisieren" zu wollen. "Hört auf damit!", forderte er.

Messis Vertrag läuft am 30 Juni aus, danach darf er ablösefrei wechseln. Bereits im vorigen Sommer hatte der 33-Jährige versucht, den Verein zu verlassen. Damals wurde er aber vom später zurückgetretenen Präsidenten Josep Bartomeu daran gehindert. Beim spektakulären Sieg in Granada, bei dem die Gäste einen 0:2-Rückstand in der regulären Spielzeit mit späten Toren in der 88. und in der zweiten Minute der Nachspielzeit wettmachen konnten, erzielte Messi zwar keine Tore. Mit einer starken Leistung hatte der Argentinier aber dennoch großen Anteil am Weiterkommen. (APA/red.)