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Fußball: Rapid in Europa League gegen Arsenal, LASK gegen Tottenham

2. Okt. 2020

Foto: GEPA Pictures / Philipp Brem

Vize-Meister Rapid und der LASK müssen in der Europa League jeweils gegen englische Spitzen-Clubs ran - der WAC trifft in seiner Gruppe u.a. auf ZSKA Moskau.

Zwei der drei österreichischen Vertreter in der Europa League sind am Freitag prominente englische Gegner zugelost worden. Rapid bekommt es in Gruppe B mit Arsenal zu tun, der LASK trifft in Pool J auf Tottenham. Beide Gruppen bieten durchaus auch Aufstiegs-Chancen. Die Wiener duellieren einander zudem mit Molde FK aus Norwegen und Irlands Meister Dundalk. Die Linzer treffen weiteres auf Bulgariens Meister Ludogorez Rasgrad und Royal Antwerpen.

Kühbauer: "Dürfen uns nicht beschweren"

Rapid darf sich in seiner Gruppe berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg ins Sechzehntelfinale machen. Die Hütteldorfer bekamen mit dem englischen Top-Club Arsenal einen echten Kracher, dafür aber mit Norwegens Meister Molde FK und dem irischen Meister Dundalk FC zwei schlagbare Gegner. Die Top 2 jeder Gruppe schaffen den Aufstieg, den die Wiener in bisher sieben Anläufen zweimal (2015/16 und 2018/19) geschafft haben.

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"Nach dem ersten Los habe ich mir gedacht, schlechter kann es jetzt nicht mehr werden. Am Ende muss man sagen, dass es eine gute Gruppe für uns ist, über die wir uns nicht beschweren dürfen. Das heißt aber nicht, dass wir glauben, dass es für uns einfach wird", sagte Rapid-Trainer Dietmar Kühbauer am Freitag in Wien. Arsenal sei der ganz große Favorit und von der Qualität her über die anderen Teams aus Pool B zu stellen. "Die zwei anderen Gegner sind machbar, wir werden uns da um Platz zwei matchen. Wir werden versuchen weiterzukommen, und das muss auch unser Ziel sein", gab der Burgenländer die Marschroute vor.

Linzer freuen sich auf "Herausforderung"

Kühbauers Linzer Pendant Dominik Thalhammer darf sich indes mit einem prominenten Trainer-Kollegen messen. Dem LASK bescherte die EL-Auslosung mit Tottenham samt Star-Coach Jose Mourinho den erhofften namhaften Gegner. Der Großclub aus Nordlondon stand im Vorjahr im Finale der Champions League und darf als Favorit auf einen der beiden Aufstiegsplätze betrachtet werden.

Als weitere Kontrahenten der Linzer in Gruppe J zog Italiens Ex-Internationaler Ciro Ferrara den bulgarischen Meister Ludogorez Rasgrad und Royal Antwerpen aus Belgien aus den Töpfen. Ludogorez stieg als Verlierer in der zweiten Quali-Runde der Champions League in die Europa League um. Antwerpen erreichte in Belgiens Fußball-Oberhaus in der abgelaufenen Saison Platz vier. Den Fixplatz für die Europa League gab es durch den Sieg im belgischen Cup.

WAC-Coach Feldhofer: "Großer Name fehlt"

Den WAC wiederum erwarten in der EL-Gruppenphase Duelle mit ZSKA Moskau, Dinamo Zagreb und Feyenoord Rotterdam. Trainer Ferdinand Feldhofer reagierte weitgehend zufrieden auf das Los. "Der ganz große Name fehlt, aber wir reden von drei Traditions-Vereinen in Europa", sagte der Steirer. Bei seiner Europa-League-Premiere holte der WAC im Vorjahr einen Auswärtssieg gegen Borussia Mönchengladbach und zwei Remis gegen AS Roma, schied dann aber dennoch als Gruppen-Letzter aus.

Die Gruppenphase beginnt am 22. Oktober und endet am 10. Dezember. Das Finale ist für 26. Mai im polnischen Danzig geplant. (APA/red.)