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Fußball: Rapid-Kapitän Ljubicic wechselt nach Köln

26. Apr. 2021

Fhoto: GEPA Pictures / Philipp Brem

Der Kapitän geht von Bord: Dejan Ljubicic wechselt zum 1. FC Köln in die deutsche Bundesliga. "Alles andere als eine einfache Entscheidung", erklärt der Rapid-Star.

Rapid-Kapitän Dejan Ljubicic verlässt Österreichs Rekordmeister nach Ablauf seines Vertrags am Saison-Ende ablösefrei und wechselt zum 1. FC Köln. Das gaben die Hütteldorfer am Montag in einer Aussendung bekannt. Der 23-Jährige, der schon als Kind im Rapid-Nachwuchs gekickt hatte, bestritt bisher 126 Pflichtspiele für die Grün-Weißen. Dabei brachte es der Wiener auf acht Tore sowie zehn Assists. Sein Vertrag in Köln läuft bis 2025.

"Es war für mich alles andere als eine einfache Entscheidung. Rapid hat mir in den vergangenen 15 Jahren unglaublich viel gegeben. Und dafür werde ich diesem großartigen Verein für immer dankbar sein. Ich bin als Kind gekommen und durfte mich beim besten Verein in Österreich sowohl menschlich als auch sportlich zu einem erwachsenen Mann entwickeln", wurde Ljubicic in der Club-Mitteilung zitiert. "Rapid wird immer in meinem Herzen bleiben."

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Ljubicic schon seit 2006 bei Rapid

Im Sommer 2006 war der Mittelfeld-Allrounder vom FavAC in den grün-weißen Nachwuchs gewechselt. Seither durchlief Ljubicic alle Nachwuchs- und Akademie-Mannschaften des SK Rapid. Und feierte im August 2017 nach einer kurzen Leihe zum 1. SC Wiener Neustadt gegen den LASK sein Debüt für das Profi-Team.

Sein bis dato wichtigster Rapid-Treffer war das Goldtor beim 1:0-Heimsieg gegen die Glasgow Rangers am 13. Dezember 2018. Dank dieses Treffers stiegen die Hütteldorfer zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in die K.o.-Phase der Europa League auf. Nach dem ebenfalls ablösefreien Abgang von Stefan Schwab im Sommer 2020 ist Ljubicic seit dieser Saison auch Rapid-Kapitän.

Ob der Zentrumsspieler künftig mit Köln in der Bundesliga oder der 2. Liga spielen wird, steht noch nicht fest. Aktuell steht der Club aus der Domstadt drei Runden vor dem Saison-Ende auf Relegationplatz 16. Der Vorsprung auf Hertha BSC beträgt drei Punkte, wobei die Berliner drei Partien weniger austragen haben.

Rapid-Star will nächsten Schritt machen

"Ich habe mich bewusst früh für den 1. FC Köln entschieden. Das ist ein großer Traditions-Club. Und unabhängig davon, in welcher Liga der FC spielen wird, hat mir Horst Heldt (Köln-Sportchef, Anm. d. Red.) eine sehr gute Perspektive aufgezeigt. Das ist der nächste richtige Schritt für mich, um mich fußballerisch und menschlich weiterzuentwickeln", betonte Ljubicic auf der Website der Kölner. Bei diesen steht mit Florian Kainz ein weiterer Ex-Rapidler unter Vertrag.

Heldt lobte Ljubicic für seine "herausragenden Fähigkeiten im defensiven Mittelfeld". "Er hat eine unglaublich starke Saison gespielt und Rapid Wien mit seinen 23 Jahren bereits als Kapitän aufs Feld geführt." Rapids Sportdirektor Zoran Barisic sagte, dass Ljubicic "sich diesen Wechsel in ein großes Fußball-Land, wie es Deutschland ist, durch seine gezeigten Leistungen auch verdient hat. Er ist sowohl auf als auch abseits des Platzes mit seiner Einstellung ein vorbildhafter Profi, der immer alles für den Verein gegeben hat." (APA/red.)

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