Trotz „haariger“ Probleme: Bastianini kratzt an den Top 10

6. Apr. 2021

Foto: Motorsport Images

Enea Bastianini hat beim zweiten Katar-Rennen mit "schlechter Sicht" zu kämpfen - trotzdem lässt der MotoGP-Rookie einige prominente Namen hinter sich.

Enea Bastianini beendete den Doha-Grand-Prix in Losail auf Position elf. Lediglich 5,5 Sekunden fehlten ihm am Ende zu Sieger Fabio Quartararo (Yamaha). Bastianini kam knapp hinter Jack Miller (Ducati) und Aleix Espargaro (Aprilia) ins Ziel. Und behauptete sich vor den beiden Honda-Werkspiloten Pol Espargaro und Stefan Bradl.

Genau genommen wäre sogar noch mehr drin gewesen als Platz elf. "Am Ende des Rennens hingen meine Haare in den Augen. Ich konnte nichts sehen", verrät der Esponsorama-Ducati-Pilot. "Das hat mich so irritiert, dass ich die drei Fahrer vor mir nicht mehr überholen konnte. Das ärgert mich."

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Bastianini pflügt von hinten durchs Feld

Von Startplatz 19 aus kämpfte sich Bastianini durch das Feld. "Ich habe das System zum Absenken des Hecks verwendet und hatte einen etwas besseren Start. Es lässt sich wirklich einfach bedienen. Man muss nur daran denken", erklärt der Italiener.

"Mein Gefühl ist jetzt besser, weil ich entspannter fahren kann. Ich weiß jetzt, wie ein MotoGP-Rennen abläuft. Es ist wichtig, in einer der beiden ersten Startreihen zu stehen, um es aufs Podium zu schaffen", weiß Bastianini, der am Samstag kein gutes Qualifying erlebte.

Doch im Rennen hinterließ der Moto2-Weltmeister einen starken Eindruck. "Ich bin sehr zufrieden. Vor allem, weil ich nach ein paar Runden aufholen konnte. Ich fuhr alleine und hatte zum Fahrer vor mir 1,5 Sekunden Rückstand. Zeitweise war ich dann sogar schneller als die Spitzengruppe und bin starke Rundenzeiten gefahren. Ich bin auf jeden Fall zufrieden", bilanziert er.

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"Ich hatte einen guten Rhythmus, und das Motorrad fühlte sich sehr gut an. An zwei oder drei Stellen habe ich im Vergleich zu den anderen Fahrern etwas Zeit verloren. Doch an anderen Stellen war ich sogar ein bisschen schneller", analysiert Bastianini.

"Wir können mit diesem Grand Prix sehr zufrieden sein", bemerkt der Rookie. Und er verspricht für den bevorstehenden Grand Prix von Portugal in Portimao: "Für das nächste Rennen werden wir die Haare kürzen - und schauen, wie es dann läuft..."

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