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IOC-Mitglied kritisiert Olympia-Plan

18. März 2020

GEPA-12021422016 – SOTSCHI,RUSSLAND,12.FEB.14 – SPORT DIVERS, OLYMPIA, EISHOCKEY – Olympische Winterspiele Sotschi 2014, Laenderspiel der Damen, USA vs Kanada. Bild zeigt Hayley Wickenheiser (CAN) und Hilary Knight (USA). Foto: GEPA pictures/ USA TODAY Sports Images/ Richard Mackson – Achtung – Nutzungsrechte nur fuer oesterreichische Kunden – Nutzungsrechte nur fuer redaktionelle Nutzung – ATTENTION – COPYRIGHT FOR AUSTRIAN CLIENTS ONLY – FOR EDITORIAL USE ONLY

Kanadierin Hayley Wickenheiser äußert sich gegenüber IOC äußerst kritisch.

Das IOC will am Fahrplan zu den Olympischen Spielen in Tokyo festhalten. Nun äußert die viermalige Olympia-Siegerin und einst beste Eishockey-Spielerin der Welt, Hayley Wickenheiser, Kritik.

"Die Krise ist größer als die Olympischen Spiele", schrieb die Kanadierin auf Twitter in Anlehnung an das strikte Festhalten des Internationalen Olympischen Komitees an den Sommerspielen in Tokyo.

"Unverantwortlich und gefühllos"

"Ich denke, dass das IOC mit einer solchen Überzeugung darauf besteht, dass es weitergeht, ist unverantwortlich und gefühllos", erklärte Wickenheiser.

Wickenheiser ist seit 2014 IOC-Mitglied und 2019 in die Hockey Hall of Fame in Toronto aufgenommen worden. "Sollen die Spiele abgesagt werden? Niemand weiß es zum jetzigen Zeitpunkt", schrieb sie. Aber "mit Sicherheit" zu sagen, dass sie stattfinden, sei "eine Ungerechtigkeit für die Athleten und die gesamte Weltbevölkerung", ergänzte Wickenheiser. "Wir müssen das Unbekannte anerkennen".