Joan Mir und Alex Rins in den Top 4: Hat Suzuki in Portimao das beste Motorrad?

17. Apr. 2021

Foto: (c)Motorsport Images

Weltmeister Joan Mir und Suzuki-Teamkollege Alex Rins schafften es beim Trainingsauftakt zum Grand Prix von Portugal in Portimao in die Top 4.

Mir lag 0,419 Sekunden zurück, Rins verlor weitere 0,043 Sekunden auf die Tages-Bestzeit von Ducati-Pilot Francesco Bagnaia.

Die Suzuki GSX-RR war in den vergangenen Monaten nicht zwingend für ihr Tempo auf eine schnelle Runde bekannt. Umso erfreulicher war die heutige Vorstellung aus Suzuki-Sicht. Sind Mir und Rins für das Rennen die großen Favoriten?

"Ich denke nicht, dass wir an irgendeiner Stelle einen großen Vorteil haben", kommentiert Joan Mir. "Wir sind überall gut. Wir verfügen über eine gute Basis. Ich weiß nicht, was wir besser machen als die anderen. Wir nahmen die Arbeit auf und beide Fahrer waren schnell. Die größte Hürde hier ist das Qualifying. Doch bisher lief alles gut."

"Die Yamaha-Fahrer sind sehr stark. Morbidelli hat mit Sicherheit ein gutes Renntempo. Er verwendete heute keine frischen Reifen. Außerdem ist 'Pecco' sehr stark. Es ist alles sehr ausgeglichen. Schwierig zu sagen, wer morgen noch Reserven hat", grübelt Mir.

"Ich konnte meinen natürlichen Fahrstil anwenden. Die Rundenzeiten waren ziemlich gut. Ich fühle mich gut auf dem Motorrad und wir konnten gut arbeiten", berichtet der Titelverteidiger. "Am Samstag versuchen wir, so weiterzumachen und uns weiter zu verbessern, damit wir für das Rennen gerüstet sind."

Warum Alex Rins deutlich besser zurechtkommt als im Vorjahr

Teamkollege Alex Rins war ebenfalls deutlich konkurrenzfähiger als beim Renn-Wochenende im Vorjahr. "Es war ein guter Tag für uns", bilanziert der Spanier. "Ich ging am Ende mit einem frischen Reifen auf die Strecke, um es in die Top 10 zu schaffen."

"Wir sahen heute Morgen, dass die Zeit nicht ausreicht, um den Kurs komplett trocken zu bekommen, wenn es nachts regnet. Die Top 10 waren deshalb das Ziel und das haben wir geschafft. Ich bin ziemlich zufrieden damit. Doch am meisten freue ich mich über mein Gefühl für das Motorrad", bemerkt Rins.

"Im vergangenen Jahr hatten wir stark zu kämpfen und ich wusste nicht, warum. Heute aber verstanden wir es sehr gut", lässt Rins durchblicken und erklärt: "Mir fehlte im vergangenen Jahr die Kraft. Ich war nicht stark genug. Ich konnte heute sehr hart bremsen und konstante Runden fahren."

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