Nach Tests: Scott Redding stichelt gegen Kawasaki

7. Mai 2021

Foto: (C) Ducati

Scott Redding ist heiß auf die Saison und versucht die Stimmung vor dem Saisonstart anzuheizen. Der Empfänger seiner Sticheleien: Jonathan Rea und Kawasaki.

Während Kawasaki, Yamaha und BMW in Aragon testeten , nutzte Ducati die Gelegenheit, um auf dem neuen Kurs in Navarra zu fahren. Im August wird die Superbike-WM erstmals auf dem Circuito de Navarra gastieren. Ducati war am Mittwoch und Donnerstag mit fünf Fahrern vor Ort, um von 10:00 bis 18:00 Uhr Erfahrungen zu sammeln.

Das Werksteam mit Scott Redding und Michael Ruben Rinaldi stand im Fokus. Scott Redding drehte an beiden Tagen in Summe 170 Runden. Teamkollege Michael Ruben Rinaldi kam auf 165 Umläufe. Ebenfalls mit dabei waren noch die drei Ducati-Piloten der Kundenteams. GoEleven war mit Chaz Davies, Barni mit Tito Rabat und Motocorsa mit Axel Bassani vor Ort.

„Es waren zwei extrem positive Tage", bilanziert Ducati-Werkspilot Scott Redding. „Das Wetter half uns dabei, intensiv arbeiten zu können. Das Gefühl für das Motorrad war richtig gut. Unser Renntempo war extrem positiv."

„Ehrlich gesagt hatte ich sehr viel Spaß auf diesem Kurs. Er erinnert mich stark an die BSB-Strecken. Wir sind bereit für das Rennen. Ich kann es kaum erwarten, in Aragon zu fahren", freut sich Redding auf den WSBK-Saisonstart in zwei Wochen.

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Die Weltmeister-Mannschaft von Kawasaki testete in dieser Woche in Aragon. Jonathan Rea beeindruckte mit einer Rundenzeit, die schneller war als der Pole-Rekord aus dem Vorjahr. Ist Redding besorgt? „Kawasaki mag es, Qualifying-Reifen zu verwenden, um sich an der Spitze zu behaupten. Das machen sie gern, ich mache das Gegenteil", kommentiert der Herausforderer im Gespräch mit 'WorldSBK.com'.

„Als wir dort fuhren, waren die Bedingungen nicht gut und ich fuhr im Bereich des Rundenrekords. Ich bin überhaupt nicht besorgt", bemerkt Redding, der 2021 nach dem Titel greifen möchte. „Unsere Basisabstimmung ist deutlich besser als im Vorjahr. Wir mussten im vergangenen Jahr immer erst den Kurs lernen und konnten uns nicht aufs Fahren konzentrieren", vergleicht der Vize-Weltmeister.

Rinaldi erlebt beim Test einen schwierigen Start

Teamkollege Michael Ruben Rinaldi tat sich beim Test in Navarra zu Beginn schwer. Erst am zweiten Tag kam der Italiener besser zurecht. „Es war ein produktiver Tag", freut er sich über das bessere Gefühl am Donnerstag.

„Im Vergleich zum ersten Tag machten wir einen großen Schritt nach vorn. Ich bin sehr froh, denn wir konnten uns auf einer Strecke verbessern, die nicht so einfach ist. Jetzt möchte ich nur noch an Aragon denken", erklärt Rinaldi. "In den kommenden Tagen werde ich trainieren und versuchen, zu entspannen und ruhig zu bleiben, um in der bestmöglichen Verfassung zum ersten Rennen zu kommen."

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