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Schlechteste Saison: Der glanzlose Abschied des Tom Lüthi

24. Nov. 2020

Foto: (C) Motorsport Images

2020 ist ohnehin ein verflixtes Jahr. Für Tom Lüthi doppelt - in jeder Hinsicht.

Moto2-Routinier Tom Lüthi kam beim Saisonfinale in Portimao außerhalb der Punkte ins Ziel. Als 16. verpasste er um knapp drei Sekunden die Punkteränge. Die Saison 2020 war bisher Lüthis schlechteste in der Moto2-WM.

Der WM-Dritte des Vorjahres schaffte es in keinem der 15 Rennen aufs Podium. Zwei fünfte Plätze waren die besten Ergebnisse in der abgelaufenen Saison, die er als WM-Elfter beendete.

„Leider mussten wir auch das letzte Rennen ohne Punkte beenden. Wir sind einfach zu weit weg und haben es bedauerlicherweise die ganze Saison nicht geschafft, unsere Probleme zu lösen", stellt Lüthi fest. „Ab dem Test in Jerez ging es gefühlt nur noch rückwärts."

Lüthi: „Bin noch motiviert"

„Jetzt ist die Saison vorüber und wir haben keine Chance mehr, daran zu arbeiten. Sowohl für das Team, als auch für mich geht es jetzt in eine andere Richtung. Es ist wirklich schade, dass wir unsere gemeinsame Zeit nicht versöhnlicher beenden konnten", bedauert Lüthi, der Intact nach zwei Jahren verlässt.

„Das enttäuscht mich schon sehr. Es ist nach wie vor frustrierend und schwer zu verstehen. Es war eine schlimme Saison, in der wir leider immer wieder viel zu weit weg waren. Ich möchte das gern analysieren, verstehen und daraus lernen, um es in Zukunft besser zu machen. Ich bin trotz allem noch motiviert und glaube daran, dass ich als Rennfahrer noch etwas drauf habe und das möchte ich in Zukunft wieder zeigen", so der Schweizer.