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Skispringen: Saison für Schlierenzauer vorzeitig beendet

23. Feb. 2021

Foto: GEPA Pictures / Oliver Lerch

Nächster Rückschlag für den einstigen Überflieger: "Die Saison endet für mich mit einer Teilruptur des vorderen linken Kreuzbandes", teilte Gregor Schlierenzauer jetzt mit.

Kurz nach Bekanntgabe der Nominierungen für die Nordische Ski-WM in Oberstdorf gab es für den nicht berücksichtigten Gregor Schlierenzauer die nächste schlechte Nachricht. Der 53-fache Weltcup-Gewinner, der zum zweiten Mal in Folge bei einer WM zuschauen muss, erlitt jetzt auch noch eine Kreuzband-Verletzung. Damit kann der Weltcup-Rekordsieger seine Saison nicht mehr fortsetzen, wie er auf seinem Blog bekanntgab.

"Irgendwie bleibt der Wurm drinnen. Die Saison, die mit der Covid-Erkrankung zach begonnen hat und nicht ins Laufen kommen wollte, endet für mich mit einer Teilruptur des vorderen linken Kreuzbandes", schrieb Schlierenzauer. Zugezogen hat er sich die Verletzung am letzten Wochenende beim Kontinental-Cup in Brotterode. "Ich bin im Probe-Durchgang sehr weit gesprungen, Telemark ist sich keiner mehr ausgegangen. Ich hatte bei der Landung eine X-Stellung, es hat mich hinten reingedrückt, das war ́s."

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Schlierenzauer will trotzdem weitermachen

Die nunmehr nötige Pause dauere sechs bis acht Wochen. "Die Saison ist für mich damit vorzeitig zu Ende." Zwar habe er sich für die WM ohnehin nicht qualifizieren können. Dennoch hätte er die aktuell perfekten Schanzenverhältnisse in der Umgebung noch gerne genutzt und plante zudem noch einen weiteren Einsatz im Kontinental-Cup.

"Es zipft mich schon an. Auf der anderen Seite hatte ich auch Glück im Unglück. Eine weitere Kreuzband-OP hätte es wirklich nicht gebraucht." Der 31-Jährige denkt nach vielen Rückschlägen aber noch nicht an ein Karriere-Ende. "Ich werde therapeutisch die Ärmel hochkrempeln und schauen, dass mein Knie wieder die volle Belastung verträgt. Alles andere wird sich ergeben." Vorerst heißt es für ihn entspannen. Und: "Dem Team und allen unseren Sportlern in Oberstdorf kräftig die Daumen drücken". (APA/red.)