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Tokio 2021: Verzicht auf olympisches Dorf?

25. März 2020

TOKIO,JAPAN,27.AUG.19 – OLYMPICS – Summer Olympic Games Tokio 2020, OEOC media travel. Image shows the Olympic village. Photo: GEPA pictures/ Christian Walgram

Die Verschiebung der Olympischen Spiele in Tokio stellt Organisatoren vor große Herausforderungen.

Mit der Verschiebung der Olympischen Sommerspiele von Tokio auf 2021 kommen auf die Organisatoren die ersten großen Herausforderungen auf. Womöglich müssten die Athleten auf ein olympisches Dorf verzichten.

"Diese verschobenen Olympischen. Spiele werden Opfer und Kompromisse von allen Beteiligten erfordern. Wir müssen die bestmögliche Lösung finden", sagte IOC-Präsident Thomas Bach.

Ob auch im kommenden Jahr für die rund 11.000 Olympia-Starter und ihre Betreuer sowie später für rund 4.400 Paralympics-Teilnehmer ein gemeinsames Athletendorf zur Verfügung stehe, sei eine "von vielen tausenden Fragen" für die Notfall-Gruppe.

Task Force zur Prüfung der Folgen der Verschiebung

Diese Task Force soll in der kommenden Zeit die Folgen der Olympia-Verlegung prüfen, die durch die Corona-Pandemie unausweichlich geworden war.

Die mehr als 5.000 Wohnungen des olympischen Dorfes sollten eigentlich nach den Sommerspielen und den Paralympics in diesem Jahr an private Eigentümer übergeben werden und sind zum Teil schon verkauft.

"Wir tun, was wir können, damit es ein olympisches Dorf gibt. Dort schlägt normalerweise das Herz der Spiele. Aber es ist eine beispiellose Herausforderung", sagte Bach.

Die Athleten müssten sich voraussichtlich an andere Wohnbedingungen anpassen, fügte der 66-jährige Präsident des Internationalen Olympischen Komitees hinzu.

(APA/Red)