Weltmeister Joan Mir: „2022er-Motor kein riesiger Fortschritt“

4. Mai 2021

Foto: (C) Motorsport Images

Beim offiziellen Test in Jerez nahmen Joan Mir und Alex Rins den neuen Motor unter die Lupe. Nach dem Test musste Rins zum Arzt.

Suzuki nutzte den MotoGP-Test in Jerez, um weitere Erfahrungen mit dem neuen Motor für die Saison 2022 zu sammeln. Weltmeister Joan Mir und Teamkollege Alex Rins testeten den überarbeiteten Reihen-Vierzylinder-Motor von Suzuki, der geringfügig besser sein soll als das aktuelle Triebwerk.

„Ich bin ziemlich zufrieden. Wir testeten erneut den 2022er-Motor. Es lief in etwa so, wie wir es erwartet hatten. Er ist in bisschen besser, aber kein riesiger Fortschritt", bremst Joan Mir die Erwartungen. „Wir sammelten gute Informationen, um weiter an diesem Motor zu arbeiten. Ich bin ziemlich zufrieden mit dem Ablauf."

„Ich rechne nicht, dass wir in diesem Bereich einen riesigen Schritt machen werden", berichtet Mir. „Doch wenn wir uns noch ein bisschen verbessern können, dann wäre das richtig gut."

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Auch Alex Rins führte weitere Tests durch. Bereits beim Test in Katar wurde der neue Motor verbaut. „Wir probierten erneut den potenziellen Motor für 2022. Das Gefühl damit war ziemlich gut. Ich fuhr die ganze Zeit mit gebrauchten Reifen, um parallel unsere Abstimmung zu verbessern, denn wir hatten mit der Front zu kämpfen. Wir verbesserten uns ein bisschen und waren einen Tick schneller als am Sonntag", berichtet Rins.

In der Testwertung landeten beide Suzuki-Piloten in den Top 3. Alex Rins wurde mit 0,034 Sekunden Rückstand auf der zweiten Position geführt, Joan Mir hatte als Dritter 0,431 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit von Yamaha-Pilot Maverick Vinales.

Neben dem Motor arbeiteten die Suzuki-Piloten an der Abstimmung. In der laufenden Saison gelang noch kein Sieg. „Ich probierte eine andere Geometrie an der Maschine. Damit fühlte ich mich ziemlich wohl. Es war eine ordentliche Verbesserung. Ich fühlte den Vorderreifen ein bisschen besser. Damit bin ich zufrieden", kommentiert Joan Mir.

Für Alex Rins ging es nach dem Test in Jerez direkt weiter nach Barcelona. Im vierten Freien Training hatte sich Rins die Schulter angeschlagen. „Ich spüre beim Bremsen leichte Schmerzen. Es ist ein ähnlicher Schmerz wie in der Vergangenheit, doch der Schmerz ist nicht so stark wie im Vorjahr", erklärt er. In Barcelona soll untersucht werden, ob die Schmerzen durch eine Verletzung oder durch eine Entzündung verursacht werden.

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