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Yamaha-Rennleiter Jarvis: „Rossi und Marquez sind beide Killer“

11. Feb. 2021

Foto: Motorsport Images

In einer MotoGP-Dokumentation spricht Yamaha-Rennleiter Lin Jarvisüber die Rivaliät von Valentino Rossi und Marc Marquez - und erkennt Parallelen zwischen beiden Rivalen.

In der MotoGP-Saison 2013 veränderte sich die MotoGP nachhaltig. Marc Marquez wechselte seinerzeit als Moto2-Weltmeister in die Königsklasse und fuhr mit den Platzhirschen sofort auf Augenhöhe. Valentino Rossi war dem jungen Spanier zu Beginn positiv eingestellt. Das MotoGP-Idol freute sich über die lockere Herangehensweise des 20-jährigen Rookies im Kampf mit Größen wie Jorge Lorenzo und Dani Pedrosa.

Doch mit der Zeit bekam das Verhältnis zwischen beiden Ausnahme-Piloten Risse. Und in der Saison 2015 kam es dann zum großen Eklat, als Rossi und Marquez beim Malaysia-Grand-Prix in Sepang heftig aneinandergerieten.

Rossi kann Marquez nicht vergeben

Zuletzt stellte Valentino Rossi klar, dass er nach wie vor starke Emotionen hat, wenn er an 2015 zurückdenkt. Und dass er Marc Marquez nicht vergeben kann. In einer MotoGP-Dokumentation äußerten sich jetzt unter anderem Yamaha-Rennleiter Lin Jarvis und Ex-MotoGP-Pilot Andrea Dovizioso zum Duell der beiden Erzrivalen.

"Beide wollen ihre Gegner zerstören", erkennt Yamaha-Rennleiter Lin Jarvis. "Das beobachtete ich bei Valentino zu Beginn seiner Karriere, als er schon ein Champion war. Er hätte alles gemacht, um zu gewinnen. Bei Marc ist es genau so. Auf dem Motorrad sind beide regelrechte Killer."

"Beide wollen ihre Gegner zerstören"

Der Wille, alle anderen Piloten zu besiegen, steht bei Rossi und Marquez über allem. Andrea Dovizioso erlebte jahrelang, wie sich beide auf und neben der Strecke verhalten. Der Italiener erkennt bei Rossi und Marquez Gemeinsamkeiten, aber auch deutliche Unterschiede.

"Sie sind verschieden, sind sich aber grundsätzlich recht ähnlich, was ihren Egoismus angeht. Das meine ich überhaupt nicht negativ. Sondern ich meine damit ihre Entschlossenheit, etwas zu erreichen. Doch bei der Herangehensweise sind sie ziemlich unterschiedlich", findet der ehemalige Ducati-Star.